1. Jeremias Heppeler
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00:00:00: Kunst und Kröten, der Podcast.
00:00:03: Der Schluss macht mit dem Mythos das Kunst-und Geld nicht zusammengehören.
00:00:09: Hier treffen kreative Köpfe spannende Geschichten und harte Fakten aufeinander.
00:00:15: Was ist Kunst wirklich wert?
00:00:17: Wie kommt die Kohle rein Und warum darf Leidenschaft auch ein gutes Geschäft sein?
00:00:30: Zeichner und Filmemacher.
00:00:32: Ein Multitalent, der seinen ganz eigenen Weg gegangen ist und sein Publikum dort gefunden hat, wo man es vielleicht nicht erwarten würde auf dem Land.
00:00:42: Viel Spaß beim Zuhören!
00:00:45: Und bleibt kreativ.
00:00:57: für manche auch schwierig ist, was ist überhaupt Kunst für dich und Kultur?
00:01:06: Ich habe so ähnlich gelagert die Frage schon das eine oder andere Mal beantwortet also sowohl in Interviewsituationen als auch einfach in Gesprächen.
00:01:14: Und ich muss dann immer so ein bisschen aufpassen dass es nicht zu rührselig wäre oder zu emotional zu groß in meiner Antwort.
00:01:23: aber ich muss schon sagen, das stimmt Das habe ich auch schon mal so gesagt.
00:01:28: Ich glaube, das ist einfach mein Leben.
00:01:30: Und zwar relativ eindeutig ein ganz zentrale Inhalt.
00:01:33: Aber es verschiebt sich je nach Lebensphase und normalisiert sich vielleicht auch manchmal.
00:01:40: aber es gibt auf jeden Fall entscheidende Teile in meinem Leben und entscheide Momente im Leben wo ich sage, dass da dann das absolute Zentrum.
00:01:53: Ich will nicht sagen, ich war vielleicht züchtig danach Kunst und Kultur zu machen.
00:02:01: Ich war auch züchtigt danach das zu konsumieren.
00:02:03: teilweise würde ich sagen also ohne dass es zu negativ klingt.
00:02:07: Ich habe einfach einen riesen Rieser antrieb danach mich mit ja vor allem Literatur Musik bildender Kunst film Games würde ich auch sagen, aber das ist dann wirklich nur passiv.
00:02:21: Aber wenn mich da damit auseinanderzusetzen... Das ist irgendwie total fasziniert und ich glaube ganz im Zentrum sind es dann meistens zwei Dinge Gefühle und Narrationen.
00:02:29: Das sind zwei Dinge die mich total beschäftigen und genau also für mich eigentlich ... Es ist einfach wirklich ein ganz zentrale Baustein in meinem Leben.
00:02:39: Ja besonders gefühle ist halt sehr starker Antrieb überhaupt in der Kultur-Szenarbisgefühl in einem Verein, wo ich bin.
00:02:50: Es ist eigentlich hauptsächlich geht es darum, wenn jemand ein gutes Gefühl für irgendwas hat oder emotional darauf reagiert dann ist das ein sehr starker Anreiz des dann auch zu machen weil es halt so emotional ist und dazu kommen halt Zwiespeite und manchmal auch Gezere und Gestreite.
00:03:10: aber es ist alles so teilfindig von diesem großen Kunst und Kultur, Raum auch einfach.
00:03:20: Sobald du halt mit mehr als einer Person arbeitest gibt's Reibereien wie Freude, also jede Emotion die aber auch dann in die Arbeit mit reinfließt.
00:03:30: zum Teil Und ich sag mal Zum größten Teil ist es eine gute Sache dass es irgendwo dort auch ein Output wieder findet in der Kunst.
00:03:40: Aber hast Du denn auch so angefangen?
00:03:42: Also Ich weiß du bist ja eigentlich mit viel auch experimenteller Kunst groß geworden.
00:03:49: Mein Vater war ja riesen einwört, einstürzende Neubautenfan und schon immer wahrscheinlich sehr experimentell mit Kunst unterwegs.
00:03:58: ist es dann für dich eher?
00:04:01: das finde ich noch interessant.
00:04:02: was für dich denn eher rebellieren zu sagen?
00:04:04: ich beschäftige mich auch mit sehr straighten Künstlern.
00:04:07: oder warst du schon immer so ein bisschen auf diesem?
00:04:11: Es muss irgendwie schräg sein Molus.
00:04:14: Nee, ist eine sehr gute Frage.
00:04:17: Ich glaube in meinem ... Schon als Kind war halt Kunst einerseits aber vor allem auch Musik sehr präsent.
00:04:28: Also ich erinnere mich einfach schon ganz früh durch die CD-Sammlung und Blattesammlungen von meinem Date durchzugehen Vor allen Dingen Cover zu gucken Und mit Büchern genauso Mein Vater, mit dem ich ja bis heute immer noch Musik mache.
00:04:44: Ich habe mich auch sehr viel austauscht über Inhaltliches.
00:04:50: Es ist selbst so, wann ist Lexikon?
00:04:53: Und es gibt für mir ein ganz eins der allerfrühigste Bilder von mir als kleines Kind, wie ich vor einem Buchregal stehe und das einfach ausräumen.
00:05:03: Also alles ist voll... also dieses sichereinstürze.
00:05:07: Und meine Mom hat auch immer gesagt, ihr müsst mal euch nur irgendein Buch geben oder so.
00:05:12: und dann war ich stunde lang ruhig als einfach da reinstarre.
00:05:15: Das zieht sich eigentlich durch mein Leben durch diese Faszination dafür.
00:05:20: Ich habe ganz, ganz früh die zwei prägenste ... Also es gibt eigentlich so zweieinhalb sehr prägende Momente dass ich bei meinem Dad aus dem CD-Schrank einmal Nevermind von Nirvana rauszugehaben.
00:05:31: Also das war schon ein krasser, krasser Erweckungsmoment der mich dann auch wirklich auf viele Jahre prägt hat.
00:05:36: Also so durch die Teenie-Jahre war ich total fasziniert einfach vor allem auch von Kurt Cobain und es ist tatsächlich hier zurück geworden ja sehr, sehr gut gealtert.
00:05:45: also es gibt ja ganz viele Künstler, vor allen Dingen Künstlern des Gender jetzt definitiv nicht aus der Richtung wo du später das so bisschen beräuscht und sagst so Alter was war denn da los?
00:05:55: Und bei Kurt Cobains ist eigentlich das Gegenteil.
00:05:59: Ja, das finde ich schon echt gut und hätte mich dann sicherlich dahingehend irgendwie auch prägt.
00:06:03: Ist aber natürlich zu dem Zeitpunkt nicht mehr.
00:06:06: also da wo ich das lese, wo ich dann anfange mit war wahrscheinlich schon sechs sieben Jahre tot ja?
00:06:11: Aber trotzdem natürlich Mainstream-Mainstream!
00:06:14: Aber die letzte Platte in Utah oder in Utah geht wieder schon sehr ins Experimentalium.
00:06:21: Das war sicherlich so der erste Moment wo es ein bisschen noisy wird und er das so aufbricht.
00:06:25: Das war nicht ein faszinierender Moment.
00:06:26: Wie kann es sein, dass jemand diese Musik macht und das funktioniert total perfekt?
00:06:30: Und dann sagt er wie bewusst ich brechte mit.
00:06:33: zumindest also auf dieser Ebene sind die sehr riesenbrüche total, deshalb bin ich total faszinated.
00:06:40: Die zweite Platte, die ich daraus so gab und die trägt mich eigentlich nur musikalisch noch mehr bis heute waren Murder Ballots von Nick Cave.
00:06:47: Also das sieht man, wo es ankommt.
00:06:49: Die Neubauts-Sache fand ich dann zu dem Zeitpunkt noch irgendwie zu schwierig aber zur Nikkei war das gleich so alter und das ist bis heute so.
00:06:58: also musikalisch und da habt ihr auch selbst auch versucht... Ich bin kein realer Musiker aber wir haben ja Sachen mit Kork machten, mit Jan zusammen und so.
00:07:06: Das ist schon ein riesiger Einfluss.
00:07:08: Sind sozusagen die zwei Musikeinflüsse.
00:07:11: So richtig, super experimentell war es nicht.
00:07:14: Aber es hat diese Ansätze und auch die Ansätze vielleicht von Düsternis oder von so einem Erzählen ja also vor allem in der KF ist einfach Auto sehr narrativ.
00:07:25: Und das letzte was ich noch sagen wollte ich habe viel zu früh den Namen der Rose Gläser ohne es zu verstehen aber das war für mich... Ich glaube ich hab' dem Namen der rose so glässe wie man eigentlich Sherlock Holmes So Sherlock Holmes mäßige Sache list.
00:07:38: Und also, Name der Rose ist ja irgendwie eine Variante von Sherlock Holmes Aber ne... Also ne Post-Post-POST-Variante die halt voll aufklade ist mit Geschichte Mit Texte, mit Subtext, mit Zub Einspeisungen Als es alles irgendwie subtext.
00:07:53: Genau ich hab den viel zu früh gelesen und natürlich auch nicht.
00:07:56: Das ging nicht dass ich das komplett verstehe.
00:07:58: aber Ich glaube, das war auch so ein Erweckungsmoment.
00:08:02: Und da war halt auch das Cover fand ich faszinierend.
00:08:05: Das war für mich immer so durch diese Sache gucken was ich auch spannend fand.
00:08:09: Glaubst du in einem Buch über Rot der Armee-Fraktion einfach dieses Logo mit dem Sternen und dieser AK?
00:08:15: Also solche Sachen immer Kucke.
00:08:17: Und das sind so diese Momente wo es ganz früh in mir gewickt wurde schon.
00:08:21: Da dachte ich, ah!
00:08:23: Ich will mehr darüber wissen... Name der Rose ist auch deshalb bis heute für mich ein ganz faszinierendes Werk.
00:08:30: Wir waren eine Cave, also eine Cave vor allen Dingen.
00:08:32: Das sind dann so Dinge die krass bei mir blieb.
00:08:35: Eigentlich jetzt wirklich über so viele verschiedene Lebensphase.
00:08:39: Das finde ich schon ganz interessant.
00:08:41: Es gibt ja immer diese Phasen... von wo man irgendwas sehr, sehr spannend findet und dann konsumiert man das oder geht so tief rein dass man irgendwann auch wieder automatisch rausgeht weil man doch wieder auf einer nächsten Ebene irgendwie ist.
00:08:57: Das finde ich immer auch immer sehr spannend sowas was ich in meinem Leben schon interessant fand und mich geprägt hat irgendwo.
00:09:03: Ich meine Teenagerzeit ist halt auch sehr prägend mit Sachen wo du dich reinen weil
00:09:09: es Gefühle sind, also das würde ich sagen.
00:09:12: Ich habe da auch schon mal drüber geschrieben und so ein bisschen zugeforscht im Sinne von für den Artikel halt viel gelesen zu dem Thema.
00:09:19: Also warum bleibt Musik aus unserer Teenage-Jahre?
00:09:22: So bei uns.
00:09:22: Wieso besitzen die Plätze im Gehirn und du kannst fast nicht mehr austauschen?
00:09:27: Also es ist ja schon interessant, weil jede Generation bringt neue Musiker und Musikerinnen hervor.
00:09:32: Und trotzdem sind unsere Gehirne besetzt mit Sachen die mir mit sechzehn gehört haben.
00:09:36: Aber natürlich sind's Gefühle!
00:09:37: Weil das ist immer so diese Magie vom ersten Mal... Du erinnerst dich an eine erste tiefe Trauigkeit?
00:09:43: An ein erstes Verliebtsein?
00:09:46: Das besetzt du mit diesen Dingen und deswegen auch total faszinierend.
00:09:50: Es ist auch prägend, wenn man gerade ein sehr kreativer Kopf ist.
00:09:55: Das heißt was man so zehn, fünfzehn Jahre später macht das es irgendwie noch geprägt ist von den Gefühlen der Teenie-Zeit sozusagen oder von diesen prägenden Jahren wie man gerne sagt?
00:10:08: Ich glaube schon, ich würde sogar fast sagen dass manchmal also wenn man sich Pop Lyrics anhört und anschaut habe ich das Gefühl Also alle Liebes-Songs hängen immer noch dieser erste Liebe nach.
00:10:22: Manchmal, also du musst sehr verkürzt schreiben im Prop sowieso.
00:10:28: aber es gibt glaube ich diese Gefühle dessen die Songs die immer weiter funktionieren und bleiben irgendwie so.
00:10:32: Es ist schon sehr faszinierend zu sehen, wenn es dann Lyriker gibt und Lyrickerinnen die das über die Jahre auf ein anderes Level schieben.
00:10:45: Das verändert sich irgendwie.
00:10:47: aber ich habe das Gefühl dass es auch da so die Motive bleibt.
00:10:50: Also ich will mich da nicht ausnehmen, gerade wenn ich Lyric schreibe oder Lyrics Hängt man da schon so an, so dropefest und vielleicht denke ich die betreffen mich vielleicht jetzt grad gar nicht mehr weil ich vielleicht einfach mehr vielleicht auch viel sicherer bin.
00:11:05: Aber dieser unsichere Moment das sind halt Gefühle, die ich glaube sehr gut irgendwie gieße lasse in Songstrukturen.
00:11:14: Also finde ich auch gerade diese Unsicherheit damals als Teenager irgendwie fließen immer noch so bei mir in meine Sachen mit hinein.
00:11:23: Also es ist unglaublich faszinierend, mich selber immer dabei zu beobachten wie ich drauf bin wenn ich gerade den Moment von... Wenn's grad kommt und man ist voll drin und merkt aber der gibt irgendwas also dieser Teil wo man sagt irgendwie es gibt wirklich etwas im mir das verändert sich nie und das ist total interessant dass es auch in diesen momenten sehr stark rauskommt diese auch manchmal Unsicherheiten und blah, blah.
00:11:51: Also mir geht es immer so ich fühle mich wie ein Teenager immer bevor ich auf die Bühne gehe weil da kommt so eine Unsicherheit erstmal kurz hoch und man will irrationale Umsicht schlagen so ein bisschen eigentlich weil man gefühlsmäßig nicht weiß wohin gerade bis sich das halt wieder dann legt auf wenn man auf der bühne ist irgendwann aber also ich finde es total spannend wie sie sich die Phasen im Leben immer wieder Kreuzend sozusagen.
00:12:17: Safe.
00:12:18: und ich denke dann manchmal drüber nach, ich liebe total Coming of Age Filme und Serien.
00:12:25: Es gibt schon wahnsinnig gute Sachen und es kommt ja in viele Filme auch vor wo du das vielleicht gar nicht denkst.
00:12:30: aber ich gucke mir echt outraschige Netflix-Coming Of Age Sachen an.
00:12:34: also wirklich so keine Ahnung was ich denke.
00:12:37: Ich bin wirklich nicht die Zielgruppe dafür.
00:12:40: Ich habe voll der Sacker dafür und denke mir dann so, hey was geht eigentlich ab?
00:12:45: Jetzt bist du hier so den Drehenden nahe.
00:12:47: Weil der keine Ahnung dieser... ...sechzehnjährige Schwarm die Hildin aus der Serie irgendwie verschmet, weil er irgendwie keine Ahne ist zu cool für sie.
00:12:58: Und ich so, es geht doch nicht!
00:12:59: Also das holt mich so ab irgendwie.
00:13:03: Auch als jemand der gar keine Ahnung.
00:13:05: Ich gucke ja auch viel sehr experimentelles Zeug.
00:13:07: Aber wirklich die glatteste Hollywood Netflix Soap Opera Count Me In.
00:13:13: Und irgendwie glaube ich, ist es so bisschen genau das?
00:13:16: Es sind einfach alles Pop-Songs eigentlich.
00:13:18: Also diese Serie funktioniert wie Pop- Songs.
00:13:20: Ja klar.
00:13:20: Das sind die gleichen Beats du weißt was passiert.
00:13:22: Ja
00:13:22: es sind die gleiche Themen.
00:13:24: Aber es kommt halt triff dich immer wieder.
00:13:27: Ich hatte das auch immer noch sehr stark wenn ich Filme guck... Und dann wird es so ganz emotional und der kriegt dann sie doch noch oder der trennt sie.
00:13:37: Und ich denke nein, und bin dann so halb aufgelöst ein bisschen.
00:13:41: Also es ist total.
00:13:43: also mir geht's identisch.
00:13:46: Und du bist mit dieser Erfahrung sozusagen als Kind mit diesem ganzen Plattencover?
00:13:54: Bist Du denn nach der Schule auf die Kunstschule?
00:13:57: Tatsächlich nicht!
00:13:58: Ich habe mich dem immer verwehrt Und ich habe ja so als Teenager, das zeige ich dann irgendwie auch immer.
00:14:06: Das ist tatsächlich für mich auch schon ein wichtiger Teil in meinem Weg.
00:14:09: Ich hab vor allen Dingen Handball gespielt.
00:14:13: Also hatte dann aus Glück, dass ich in einer sehr guten Jugendmannschaft war und ... Mir dann, das hieß damals Baden-Württemberg Oberliga.
00:14:25: Die heißt sogar Jugendbundesliga und da entsprechen uns so ein bisschen Auswahlmannschaft unterwegs.
00:14:32: also ich war da schon sehr motiviert was Sport und Handball angeht und es hat mich eigentlich auch bis Mitte zwanziger sehr geprägt auf jeden Fall einerseits.
00:14:42: Es hat einfach einen großen Punkt eignommen und es waren natürlich auch Teenager Jahre.
00:14:46: Ich wusste dass ich aber immer zeichnet und habe mich auch dafür interessiert immer halt geschrieben, schon immer.
00:14:53: Aber das war für mich so das Präsentere einfach natürlich auch mit Freunden und Sport ist auch was... Also erzählt einfach auf.
00:15:00: also sind faszinierende Erlebnisse auf jeden Fall.
00:15:03: aber ich habe mich da nicht drauf gestürzt um meine... Meine Mom hat dann schon immer gesagt hey wir müssen nicht in die Jugendchunzschule oder so.
00:15:09: oder mein Dad der ist ja ein Multi-Instrumentalist ey wer ist mal mit Gitarre?
00:15:13: Also das ging nicht!
00:15:13: Ich war dann irgendwie haben noch Tennis gespült, Sport habt Theater gemacht In Friedingen, im Steintale.
00:15:19: Das ist dann schon ... Aber das hat eine große Rolle gespielt und war auch so präsent bis in meinem Leben dass ich das erst mal wie abstreifen musste um sozusagen in mir selbst die nächste Stufe zu erreichen vielleicht auch zu erkennen wer ich wirklich bin habe.
00:15:34: aber beim Studium also es waren relativ klar außer nach dem Abi.
00:15:38: für mich war's ... Nach dem Abi wollte ich erstmal Robaan schreiben.
00:15:41: Also das war dann schon so hab auch ein halbes Jahr mir dafür gezeigt noch ein bisschen mehr so ein Bastard, Alter.
00:15:47: Der hätte mir damals das Kindergeldstriche ... Wir haben es gemacht, ich hab da hunderte Seite geschrieben und dieser Bar, also Entschuldigung so viel als fürs Ding, aber das ist so eine tiefe Wut in mir, dass der mir damals auch kaputtgemacht hat.
00:16:04: Und jetzt bin ich... Also für mich schon eine Genugtuung, dass das einfach mein Job ist, weil er damals sagt, das ist kein Job.
00:16:10: Das war dann schwierig.
00:16:11: Ich bin dann Praktikum beim Südkorea, also in dieses Zeitungsdienst hier reingrutscht und eigentlich mein Plan war, Journalist zu werden.
00:16:19: Musikjournalist!
00:16:22: Genau... Parallel zum Studium habe ich dann gerne mal nicht sich studiert, mit einem Blick vielleicht schon der List werde.
00:16:30: Das war schon das relativ klare Ziel was sehr viel auf Festivals unterwegs zum drüberschreiben was natürlich auch ein Traumjob ist parallel zu dem Studium.
00:16:37: Ich hab im Kulturladen in Konstanz, ich weiß nicht wieviel Konzertdick schreibe als ich wollte drüber schreiben und erst im weiteren Verlauf so also die andere Dinge immer parallel gemacht.
00:16:48: aber das war es für mich so einfach das klare ziel.
00:16:52: und irgendwann im weiteren verlauf gab's einen moment Ich war dann gerne mal nicht, schreibst du über andere Texte und ich schreibe in meinem Job über andere Werke.
00:17:03: Und hab dann gemerkt, hey das ist für mich irgendwie ein ungenügendem Moment.
00:17:08: Also dieses immer Schreiben über andere... Ich weiß aber gar nicht warum ich das plötzlich so ungenügen fand.
00:17:13: Ich habe das irgendwie nicht mehr so gefühlt.
00:17:15: Da dachte ich vielleicht muss da selbst was aus mir herauskommen?
00:17:19: Das waren so Ende Ausdauer vom Bachelorstudium im Freilichen Museum tatsächlich in Neuhausen, wo mein Dad arbeitet.
00:17:27: So ein erstes kleines Ausstellungsprojekt gemacht habe.
00:17:29: es war eher so bisschen in Richtung Graffiti-mäßig hab zu dem Zeitpunkt aber recht viel schon auch wieder gemalt und so... Und bin dann darüber dazukommen dass ich den ersten ausstellungs Projekt im Schloss in Mühleheim hatte was dann lustig war weil da waren einfach hundertundachtzig Leute weil der ganze Handball vor reinkommen ist.
00:17:45: Es sind halt alle Leute kommen Aber die Ausschläge ist wirklich, ich glaub die hat leerkauft worden oder so.
00:17:51: Das war so sehr punky und zum ersten Mal in meinem Date dann
00:17:54: auch Musikdag gemacht.
00:17:55: Ich hab parallel den Zug malt.
00:17:57: Also das waren so diese frühe Phase Und habe da mit beim Kumpel Jörg aus Konstanz zum gleiche Zeitpunkt auch noch angefangen Film zu drehen.
00:18:05: Das war immer so ein bisschen so Siding Und dann sieht man auch... Das war ein Wippbewerb von Samsung.
00:18:13: Dann haben wir einfach Schore-experimental Haben wir das Ding haben wir diesen Preis gewonnen.
00:18:18: Und das war einfach, die Preisverlängerung war im Bar-Binonkino in Berlin während der Berliner alle und ich habe Axel Schulz auf dieser Premiere-Feier angrempelt aus Verseher und es waren damals so Topmodels von Heidi Klumtopmodels da auf dem roten Teppich mit mir.
00:18:33: sofort ein irrsinniger Einstieg.
00:18:37: Das hat ja auch nichts mit der Qualität vom Film zu tun sondern einfach vom Konzept.
00:18:42: aber das war natürlich cool dieses Ausstellungserlebnis was irgendwie total... so realistisch bin ich, das hat jetzt weniger mit meiner Kunst zu tun als viel eher natürlich mit dem Moment dass ich zu den Zeitpunkten einfach voll Handballer war und integriert auch in dieser Gemeinschaft die ich immer noch sehr sehr mag.
00:18:57: Hundertprozentig Also ist diese Ausschlimm total explodiert und parallel dazu dieses Film-Projekt explodieren.
00:19:05: Und so ging es eigentlich weiter mit zwei drei Schritte, dass sich einfach so ein einfacher Einstieg hatte weil das sind Dinge also aus der Zeit.
00:19:13: Wir haben dann beim ZKM gleich drauf nur mal einen kurzen Filmbewerb gewonnen.
00:19:16: Also wirklich so auf Medienkunstmäßig höchsten Level, aber auch da... Das war dem Wettbewerbsgeschulder, dass wir da einfach eine coole Bische kriegt und uns damit nicht klein machen.
00:19:26: Aber das war viel Glück dabei!
00:19:28: Das sind Dinge die stehen halt heute in meiner Bewerbung.
00:19:31: Und es macht natürlich der Einstieg sehr einfach wenn du so ein Kickstart bekommst direkt am Anfang und motiviert dich natürlich auch
00:19:37: wahnsinnig.
00:19:38: Ja klar weil du hast ja dieses fängst ja schon sehr gut an, sozusagen.
00:19:43: Und dann denkst du, jetzt wird es auch nicht fallend gleich wieder und das irgendwie halten.
00:19:48: Aber war das ... Du warst also in der Handballgemeinschaft sowieso im ganzen Friedinger Dorfleben integriert so ein bisschen?
00:20:01: Und das hat dir eigentlich dann auch künstlerisch so ein bissel in die Karten gespielt Unbeabsichtigt, schätze ich mal.
00:20:09: Das hat sich dann alles zuhergeben.
00:20:10: aber dadurch kam es so an sozusagen immer eine gewisse Art von Publikum ran, die gekommen sind auch wenn's nur erst einmal aus deinen Gründen war weil sie nicht wussten was du getan hast.
00:20:20: Aber so hast du die Leute sozusagen Zu dir hin bekommen.
00:20:25: Ja und ich würde sagen das ist sogar bis heute so also auch dann später Wo dann leute oft zu mir gesagt haben hey da muss mit dem Zeug noch Berlin Klar irgendwie schon, aber auch bis heute keine Ahnung.
00:20:40: Ich erzähle immer das Beispiel dass wir ein Video gedreht haben in der Müllheimer Felsenhöhle und es ist eine Relocation.
00:20:47: und ich glaube wenn du halt ein Musikvideo drehen willst in einer Felsenhöhle die so aussieht mit Dropstein was für sich so richtig krass... Ich glaub' wenn du jetzt Künstlerin Berlin bist dann ist es eine Herausforderung daran zu kommen.
00:20:58: Bei mir war es, ich habe meinen Date gefragt und er sagt so... Der Lämple vom Narreverein der ist doch höhlerwahrt.
00:21:08: Alter dann hab' ich ihm natürlich schrübe, der war total begeistert, es war voll das schöne Tag!
00:21:12: Ein Anruf, der schließt uns auf, mir kommt da Zämerei und solche Dinge gibt's immer wieder und am Anfang gerade für diese Ausstellungsprojekte.
00:21:19: Ich habe danach im Zwischennutzungsbahnhof in Tuttlinge ausgestellt.
00:21:24: Das war auch eine tolle Location.
00:21:27: Stadtgalerien in Kooperation.
00:21:28: Also gleich so zwei, drei komplexe große Ausstellungsprojekte die super besucht waren, wo einfach super viel passiert ist drum herum und daraus heraus hat dann einfach eine Basis gelegt, wo ich parallel zu meinem Studium ausgelaufen habe, dass ich das so verschmeckt
00:21:50: habe.
00:21:52: Es gab gar nicht einen Moment von Suche oder Scheitern am Anfang im Gegenteil Das sind bis heute, wobei ich ja sehr viel gemacht habe.
00:22:00: Aber immer noch mit so die ... Also Momente, die da auf jeden Fall stehen, feststehen und ich glaube ab dem Moment war dann klar hey das probieren wir jetzt.
00:22:10: So, das können schon funktioniere.
00:22:13: Das einfach mal zu gucken was passiert.
00:22:16: Und man muss aber auch sagen es ging natürlich nicht so weiter mehr in diese Richtung zu unternehmen.
00:22:21: Aber diese Motivation hab' ich nicht aus mir heraus.
00:22:26: Du sagst, ich will meine Kunst unbedingt zum bestmögliche Preis verkaufen.
00:22:31: Natürlich muss ich es im Blick haben, dass das irgendwie funktioniert aber ich würde immer sagen der Inhalt steht über
00:22:35: dem anderen
00:22:37: und das ist ein großes, großes Balancieren zwischen wie viel Ich kann nicht bleiben?
00:22:43: Und in diesen Jahren die dann kamen du vorhin gesagt, das war das große Gehassle habe ich auch gemerkt.
00:22:48: Ich hab z.B.
00:22:49: angefangen also ich kam da ja so ein bisschen vom Film oder bin da sehr reinkutscht.
00:22:52: Ich hab auch solche Werbisache gemacht oder für das Kulturamt in Konstanz und ich habe einfach gemerkt, dass ist es nicht.
00:22:59: Also ich kann das gut schneiden, ich kann auch schneide Filme oder so.
00:23:03: aber ich bin keiner der irgendwelche Hochglanzsachen macht.
00:23:05: Ich kann schneiden aber so wie ich's will!
00:23:08: Und ich kann keine Ahnung... ich kann auf Werbitexten so das geht, aber halt.. Es ist nicht dessen meine reale Stärke.
00:23:16: und da hab' ich viel gemacht zu dieser Zeit.
00:23:19: Wahnsinnig viele Verzeihungen geschrieben dann angefangen ja über über Jugendkunstschule dort zu unterrichten.
00:23:25: Es waren so viele Bausteine, die plötzlich waren und da blieb keine reale Luft richtig für die richtig-richtig kreative Projekte.
00:23:35: So hat sich dann ein bisschen eipendelt, dass ich realisiert habe, hey, so mache ich mich kaputt!
00:23:39: Und es fühlt sich nicht richtig an als ich muss irgendwas ändern.
00:23:42: Das hab' ich dann so ein bisschen gemacht.
00:23:44: Da finde ich's interessant den Ansatz, weil manche haben mir einen Ansatz von Anfang an zu sagen das geht der Inhalt das finanzielle oder was auch immer.
00:23:55: und es gibt die wo sagen naja ich brauche irgendwo beides, weil's auch legitim ist zu sagen wir brauchen die finanziellen stütze um guten innerheit zu bringen.
00:24:04: aber ich fand es bei dir mal sehr faszinierend ehrlich gesagt weil ich musste ja lange nicht während uns kennengelernte weiche auf der ausstellung beim takeoff da so mit den schweizern dieses festivilding da gemacht diese youtube show dieser lustig war.
00:24:23: Und damals wusste ich nicht.
00:24:24: Damals war in meinem Kopf, dass du für mich der hier warst, das Symbol von dem, der vom Kunst lebt und der das vollkommen auslebt.
00:24:32: Also sozusagen, du warst das große dahinter und als ich ja dann auch ... ihr seid ja auch aufgetreten mit diesem ... was war das?
00:24:41: War das so ein Laubbläser oder irgendwas hat ihr noch dabei?
00:24:44: Ich dachte, okay, was ist denn das für einer?
00:24:49: Sehr geil halt!
00:24:50: Das sieht man nicht häufig, muss man hier sagen in unseren ländlichen Bereichen.
00:24:56: Und dann habe ich ja so Stück für Stück dich erst kennengelernt so richtig und dann erfahren das du ja nebenher auch noch Kunstlehrer bist.
00:25:06: Meinst du, dass kommt bei dir auch da, dass du damit recht gut klar kommst?
00:25:11: Also auch muss man sagen finanziell.
00:25:14: Ich meine, du hast deinen Nebenjob noch aber mit beiden zusammenkommst sehr recht zu Recht Dass du die Projekte so schnell wie möglich machst und so DIY-mäßig wie möglich.
00:25:25: Ich glaube, es sind zwei Bausteine.
00:25:27: Und das ist irgendwie auch lustig.
00:25:28: Wir können uns da mit doch deine Frage wirklich parallel auf die Biografie hangeln... Also ich bin in dieser Phase dann eigentlich und jetzt glaube ich entscheidend für das was du gerade gefragt hast.
00:25:39: Bin in der Phase wo ich sehr viel Verzeitung schreibe, für drei vier Sachen fangende Schweiz anzuschreiben.
00:25:44: Ich bin an zwei Kunstschulen in Rotweil und in Tuttlinge.
00:25:47: Also, das sind dann zwei Tage, wo ich das mache ... Und ich realisiere, ey!
00:25:52: Also gerade wenn du als freier Auto für Zeitungen schreibst... So ist es super hart.
00:25:58: zum Waren.
00:25:58: Dass du auf tausend Euro kommst im Monat dafür musst du extrem viel unterwegs sein Wenn du für Schweizer Seite schreib, also relativiert sich das bisschen.
00:26:08: Das ist was ich bis heute immer nur mach.
00:26:10: Aber du musst sehr viel unterwegs sein.
00:26:12: Genau das Gleiche bei Jugendkundenschulen, wenn du dort als Dozent bist ... Also du wirst oft Stunde zahlt und also beides ist ein riesiger Stückwerk!
00:26:21: Und so war dieses Stückwerk und ich habe es dann auch geschafft um mir ein gutes Gehalt zu erarbeiten aber durch ein ständiges Unterwegssein.
00:26:29: keine Ahnung.
00:26:30: Da zwei Stunden Jugendkunstschule totlinge, einen Tag in Rotweil an drei Schule dann wieder Jugendkunsstuhle am Abend auf Konzert in Konstanz und zwischendrin irgendwie versuche hier Werbevideo zu machen und ein bisschen was an der Ausstellung zu arbeiten und so das zu versuchen und das auch weiterzuentwickeln.
00:26:48: Es gab es auch keinen Stillstandes ging immer weiter aber es war halt moment der nicht gesund war, weil es einfach wirklich Pures Gehastli war.
00:26:56: Aber das war mein Kampf darum irgendwie an den Punkt zu kommen davonzulebe und zwar nicht.
00:27:01: aber das waren nicht meine nicht sozusagen meinen Traum sondern es war einfach irgendwie die von Liebe irgendwie Kulturmache oder irgendwas kulturbezogenes mache irgendeines zu schaffen.
00:27:12: ich habe immer weiter gemacht.
00:27:14: glaube ganz entscheidende punkt für mich ist dass sich dann irgendwann die Möglichkeit hatte zu Unterrichten an der Schule.
00:27:25: Und zwar sowieso auch toll, Jugendkundschule sind super, super wichtig.
00:27:31: aber für mich war das ... es ging nicht!
00:27:34: Es war zu sehr fasert und dafür ist dann halt schwierig.
00:27:37: und jetzt war dann plötzlich dieser Job da, hätte ganz ein Tag in der Woche Unterrichter und das gibt vom Honnarao.
00:27:45: Bist du dann, also mir reden ja heute, bist du ein bisschen über Finanzen.
00:27:48: Aber du bist davon auf dem gleichen Level wie wenn du zwei Tage Jugendkunstschule machst und
00:27:55: keine Ahnung,
00:27:55: zehn Artikel schreibst.
00:27:57: Also das ist so als Lehrer, das ist ein richtiger Job, so eine Entführungszeiche.
00:28:04: Und andere sind irgendwie Ausbeutungssjob auf eine Art und Weise mindestens als Freier Journalist hundertprozentig, ausbeutungsjob tausend prozentig Und das hat sich für mich total verändert.
00:28:13: Und weil du vorher gesagt hast, wenn man so auf mich traf und ich glaube es geht vielen Leute so dann sagt man so ey der macht genau das was er die ganze Zeit will und zwar ohne Kompromisse und das mache ich auch hundert Prozent.
00:28:23: Es geht aber nur welchen einen Tag oder jetzt anderthalb Tage an der Schule arbeite Karlschule Tutlinga absolut schaut aus Weil mir das wirklich ermöglicht.
00:28:33: also So, auch Leute haben gesagt immer wieder hab ich die Gespräche geführt und ich auch immer wieder mit mir selber ständig.
00:28:39: Wie lange kann ich das in der Schule noch machen oder wie ich es nur weitermache?
00:28:43: Und... Es ist auch ein Kampf!
00:28:44: Das ist was ganz ganz anderes als der andere Job aber er ermöglicht mir die totale Freiheit nicht.
00:28:51: zum Beispiel.
00:28:51: also natürlich manche Sachen macht's auch zu Ich kann keine drei Monate ins Ausland gehen, da muss ich die Projekte absagen, das ist schade.
00:28:58: Aber du weißt, ich mach viele Auslandsprojekte, das geht schon irgendwie Und die absolute Freiheit ermöglicht mich deshalb, weil ich mir nicht ... Die existenzielle Angst hab' ich nicht mehr.
00:29:08: Sie sitzt mir nicht im Nacken!
00:29:10: Die treibt mich nicht dazu an, mehr, mehr zu machen, sondern... Ich weiß, ich habe diese Schule und kann auch noch mehr unterrichten.
00:29:17: Ich weiß das irgendwie auch ganz gut und es ist auch was, was mich erfüllt auf eine andere Art und
00:29:22: Weise.".
00:29:23: Also zum Beispiel Corona war für mich dann eine Phase, die für mich kein Problem war.
00:29:27: Also wo ganz viele in der Branche wahnsinnig zu kämpfen hatten, war erstens zwar die Schule für mich da so auf der anderen Seite und ich konnte dann gleichzeitig aber auch noch ganz viel andere Sache machen.
00:29:37: Und das ist sozusagen der zweite große Baustein.
00:29:38: Entscheidungen für Schule also für ein Job, für eine Lohnarbeit... Das ist gut an der Schule!
00:29:44: Ich kann es an einem Tag sozusagen machen.
00:29:46: Es wäre schon wieder was anderes wenn ich fünf Tage irgendwie zwei-drei Stunden machen muss.
00:29:50: Aber glücklicherweise kann ich das da sehr straight Eintag durchziehen.
00:29:55: Und jetzt kommt's nächstes Jahr, das ist natürlich mein sehr expliziter Vorteil dadurch dass ich so viele verschiedene Dinge mache und da war auch viel viel viel Glück dabei, dass sich zum Beispiel Rheingrutschburg ein Theater zu schreiben, dass ich jetzt dann endlich einen Verlag von da habe wo ich Roman schreibe kann.
00:30:10: Sein zweiter?
00:30:11: Jetzt der zweite erscheint so und also dass es das Ding ist, dann dass ich diese Performance-Auftrittsache hab, dass die Konzeptuelle Sache dass ich mit den Hunden ein Bandprojekt habe, das ich mit Jessica Choresica und Mia Nagli, die ich da mal als Rinderfrau haben, wo wir in der Schweiz Dinge machen.
00:30:29: Also es sind so viele Bausteine.
00:30:31: Und wenn du sozusagen jedes Feld beackern kannst, dann gibt's natürlich auch viel mehr Möglichkeiten.
00:30:40: Wie du gesagt hast, ich glaube, meine Superpower ist einfach meine Geschwindigkeit.
00:30:46: Es liegt nicht daran, dass sich jetzt irgendwie mich durch Dinge durchhetzen.
00:30:50: keine
00:30:50: Ahnung, ich
00:30:51: kann einfach vor allen Dingen schreibe sehr schnell und ich habe kein perfektionistisches Teufelkind auf meiner Schulter.
00:31:01: Das heißt nicht dass ich nicht total faszinierend finde wenn Leute zehn Jahre in Ängerung Roman schreiben.
00:31:06: Mad Respekt dafür!
00:31:08: Hundertprozentig Ich muss einen Roman in zwei Monate schreiben.
00:31:11: das ist einfach mein Konzept.
00:31:12: wenn ich dann wieder was anderes mache.
00:31:14: Das ist der innere Andrang in mir und es hilft natürlich wahnsinnig Und es kommt natürlich immer darauf an, was kommt, wie wann.
00:31:22: Aber wenn du keine Ahnung in fünf verschiedenen Genres Zeug machen kannst und dann theoretisch ob's gesund ist oder nicht, ich mir ja zwanzig Projekte machen kannst... Natürlich wirkt sich das auch finanziell aus einfach durch die Schiere Menge.
00:31:42: Ich weiß aber dass das an manchen Stellen sicherlich Also vielleicht im Große Ganze ist das auch eine schlechte Idee, nicht irgendwann zu sagen hey ich konzentriere mich.
00:31:50: Habe ich jetzt in letzter Zeit schon ein bisschen gemacht und bin ein bisschen mehr ins Richtung Schreiber gegangen weil ich glaube da habe meine größte Stärke gesehen.
00:31:56: zumindest ist es das was mir oft gespiegelt wird und auch mal meine erfolgreichste Projekte kommen.
00:32:01: daher aber ich hab diesen ganzen innerer Andrang einfach Dinge auszuprobieren und das ist so mein Stimme meinen Konzept davon.
00:32:09: ja Und ja, so baut sich das zusammen.
00:32:12: Also einmal das sehr klare Eintag wird gearbeitet, Lohnarbeit.
00:32:17: und wenn man mich fragt würde... Wenn ich jetzt junge Künstler oder Künstlerin frage würde wie kann ich das machen?
00:32:23: Wie kann ich auch bei mir bleiben?
00:32:25: Ich würd sagen such dir einen Lohnarbeitsjob!
00:32:29: Und dass es nicht aufgebe Das ist nicht ein Traumaufgäbe, das ist das maximale und ideale Opfer sozusagen für dein Traum.
00:32:37: Weil es dir die Freiheit gibt und es nimmt dir die Angst!
00:32:40: Und ich weiß... Es gibt viele Konstellationen, wo dieses auch nicht so einfach macht wie wenn du ein Tag Lehrer bist.
00:32:49: Aber Elena mit der wir jetzt ja auch schon zusammen auftreten sind, die Freunden von mir... ganz tolle Projekte, die sie ja schon gemacht haben, die vor allem als Tänzerinnenkoreografin arbeitet.
00:33:01: Die sieht es komplett durch!
00:33:02: Sie sagt mir ist das egal was ich arbeite aber ich hole mir die Kohle durch Lohnarbeit und ich ziehe das durch und dann habe ich wieder Freiheit dafür.
00:33:09: Ich finde es so faszinierend bei ihr.
00:33:12: Sie geht in Fabrik, sie macht Schichtarbeit, fuck it, aber dadurch holt sich die absolute Freiheit.
00:33:17: Und ich glaube in der heutige Zeit... ...ist es kein reales Ziel zu sagen, dass ich auf jeden Fall rein von einer Kunst lebe könnte.
00:33:26: Ich glaube, jetzt stand die letzten zwei oder drei Jahre, die liefen bei mir sehr gut.
00:33:29: Vor allem weil ich große Theaterprojekte machen durfte.
00:33:33: Mit dem Roman kann ich viel lesen.
00:33:35: Ich habe zum Beispiel auch dieses Gefängnis-Projekt, den Rumänik macht.
00:33:39: Das sind so Konzepte, wo ich ja auf vielen mehr machen könnte
00:33:42: z.B.,
00:33:43: auf Tour.
00:33:43: Ich entscheide mich dann oft auch der Gegner.
00:33:45: Ich mach's zwei, dreimal und dann ist es okay für mich...
00:33:48: Du könntest wahrscheinlich immer noch rumreißen über das Gefängnisthema reden?
00:33:51: Das würde immer noch funktionieren!
00:33:54: Voll!
00:33:54: Ich meine, was ja auch klar ist.
00:33:56: Es ist ja ein Thema, das Leute faszinieren finden weil es eine Welt ist wo viele nicht reinkommen oder Fingerkreuzen nicht rein kommen.
00:34:05: Wer weiß?
00:34:06: Auf dieser Podcast nur hinführt nach
00:34:08: Herzen.
00:34:09: Also alte Werner Herzog Ding ich hab's dir glaube ich auch schon mal gesagt.
00:34:12: Ich habe dieses Werner-Herzog Biografie als Hörbuch gehört.
00:34:16: Boah wie heißt denn der?
00:34:17: Das weißt du grad gar nicht mehr.
00:34:18: Das hat so einen langen Titel
00:34:19: Aber da ist er, glaub ich auch, geweihtig mit so Schwarz und Erdern als Gesicht.
00:34:23: Oder war das nicht ganz brutal?
00:34:26: Ja
00:34:26: ja, genau.
00:34:26: So ist es der Fall!
00:34:27: Und er sagt dann... Also es gibt dann so den Moment wo er irgendwann eine Filmhochschule gründet und dann sagt so jemand jetzt, hey Werner bist du wahnsinnig?
00:34:36: Wieso machst du jetzt ne
00:34:37: Filmhochschule?!
00:34:38: Was soll der...?
00:34:39: Du hast doch immer gesagt Filmhochi-Schule sind für ein Arsch wer das macht.
00:34:41: Er wird keine... Und er sagte, er macht es aber er unterrichtet nur zwei Dinge wie man Urkunde fälscht und wie man Schlöster knackt.
00:34:49: Und das fand ich irgendwie so, also der kriminelle Aspekt.
00:34:51: Also das ist so dieses... Habt mich sehr fasziniert!
00:34:54: Ist natürlich ein Gag und stimmt natürlich auch nicht.
00:34:56: und er muss auch Handwerker sein.
00:34:59: Aber ja Dinge müssen passieren, dass sich ihm das Ding möglich werdet
00:35:03: Das stimmt.
00:35:04: Für mich ist es glaube ich manchmal mein Tempo überholt mich manchmal selbst.
00:35:08: Also jetzt habe ich im Herbst halt zwei große Projekte wo ich schon merke Ich muss die bisschen auseinanderschiebe Nicht will ich es nicht.
00:35:15: Für mich ist alles geil, was ich gemacht habe so aber ich muss das überhaupt erklären kann.
00:35:20: Muss das ein bisschen getrennt sein?
00:35:21: So voll!
00:35:24: Aber ja... Ich weiß auch dass das zum Beispiel... Ich hab vorhin glaube ich im Vorgespräch... Habe ich ja kurz gesagt... Das ist wahnsinnig individuellisch wie Leute
00:35:33: arbeiten.
00:35:35: Aber ich glaub' ich weiß mal eine Sache die man anwenden kann isch.
00:35:38: Und
00:35:38: jetzt
00:35:40: kann auch ein frustrierender Moment sein weil dieses Jobbe, also diese zum Beispiel für ganz viele Leute die studieren und die vielleicht nicht irgendwie privilegiert sind müssen machen Nebenjobs.
00:35:49: Und das fühlt sich halt auch so an und das kann sich vielleicht auch nach anfühlen dass ich nie real erwachsen werde sozusagen weil ich für mein... Das was ich wirklich mache brauche einen Nebenjob ums zu finanzieren.
00:36:00: aber tut wir machen nicht die Regeln es funktioniert nicht!
00:36:03: Diese ganze Eisberge, die Kultureisberge sind wahnsinnig spitz Und die, die oben sind, das ist das ein Prozent oder das Ein Prozent vom eine Prozent.
00:36:13: Und alle andere müssen gucken wie sie überhaupt funktioniert.
00:36:15: und deshalb wäre wirklich mein Advice, eine Lohnarbeit zu finden mit der man sich gut fühlt, die zumindest einfach nicht kacke ist.
00:36:27: Wer nicht runterzieht?
00:36:28: Genau voll!
00:36:28: Das darf dich nicht selten machen so... Aber das ist schon echt.
00:36:32: also bei mir war es ein Konzept wo mir wahnsinnig drückgefreut hält.
00:36:35: Wie gesagt, ich habe es gerade gesagt Es gibt immer wieder Jahre, wo es halt dann sehr gut läuft.
00:36:40: Und jetzt wäre ich glaube schon auch an einem Punkt, wo ich sagen könnte... Also das würde auch ohne Schule funktionieren.
00:36:47: Klarer Fall!
00:36:47: Also gerade die Jahre in denen ich große Theater mache und in denen viel unterwegs sein kann mit Lesungen.
00:36:54: Das summiert sich natürlich ist ja klar.
00:36:57: Aber ich weiß nicht also Ich weiß nicht ob ich nächstes Jahr ein großes... Also durchs nächste Jahr ist das meistens das nächste Jahr weiss mir schon so bisschen.
00:37:04: aber ich weiß an einem Punkt bin, wo ich vielleicht, wenn's hochläuft keine Ahnung, ein paar Hundert Euro noch aufträgt.
00:37:13: Es ist nicht unbedingt realistisch das muss man ja auch sagen.
00:37:15: aber es kann sein dass es
00:37:17: einbricht
00:37:18: und was mache ich dann?
00:37:21: Und diese Angst die sitzt sie ja trotzdem im Hinterkopf so die wird dir bleiben.
00:37:25: Aber wenn ich in der Schule arbeite und wenn ich das weiß habe ich diese Angst nicht.
00:37:28: Ich weiß ich werde irgendwie abgefangen und ich kann theoretisch dort auch mehr machen.
00:37:33: Ja, das ist es.
00:37:34: Und ich glaub ganz viele Leute zerbrechen an
00:37:36: Angst
00:37:37: in unserem Job also im Kulturleben.
00:37:39: Angst ist ein riesiger Faktor!
00:37:41: Wann war der Moment so'n bisschen für deine Eltern wo du gemerkt haben... Wo die gemerkt hab'n okay wir müssen uns da jetzt erstmal nicht so'nen Riesenkopf mehr drum machen ob das irgendwie funktioniert oder nicht?
00:37:53: War das mit dieser ersten Ausstellung wo dann alles verkauft wurde?
00:37:57: Oder hat sich das so ne Zeit lang irgendwann eingespielt?
00:38:02: Wie du schon andeut hast, bei mir war das also vereinigt durch.
00:38:07: Bei meinen Eltern war es tatsächlich nie Thema.
00:38:10: Das war wirklich nie Thema!
00:38:11: Ich habe halt auch schon zu Studienzeiten und davor dadurch dass ich dafür in Südkorea dann immer so intensiv schadjobbt haben auf der anderen Seite oder sowas.
00:38:23: Klar okay da kommt irgendwie schon irgendwie Geld rein und war dann ja auch so in dieser Phase die für mich sehr hart war.
00:38:30: War's auch klar hey... Er schafft ja irre eigentlich.
00:38:35: Das war dann eher so, ich glaube meine Oma hat sich immer sehr viel Sorge gemacht und das waren dessen glaube ich diese Gespräche die da immer wieder kommen sind und dann halt immer so Ha!
00:38:44: Möchtest jetzt nicht nur mehr Lehrer sein und so.
00:38:47: Das habe mich manchmal auch ein bisschen verletzt weil ich eigentlich dachte er ist auch soviel... Also da haben wir drüber gesprochen dass ich... Meine Großeltern sind auch für mich sehr wichtig drum, spielt es auch schon eine große Rolle Dass ich immer halt auch gesagt habe, hey Leute.
00:39:03: Ich hab's sehr hart dafür gearbeitet dass ich jetzt an dem Punkt bin und klar bin ich jetzt auch manchmal nur Schwierigkeit da aber es ist für mich wahnsinnig wichtig das zu machen.
00:39:12: Und
00:39:13: was kann ich also... Das muss man sagen, man kann Dinge immer von zwei Seiten betrachten dass jeder danach fragt nach dem Finanzielle.
00:39:23: Keine wird in irgendeinem anderen Job ständig danach gefragt, was wie viel verdienst du so?
00:39:28: Das ist einfach eine Grenzüberschreitung.
00:39:31: Ist doch scheißegal!
00:39:32: Ich bittes mein Job fertig aus und ich habe mich dann selbst auch schon erwischt das ich in bestimmte Situationen einfach sage ich bin Lehrer ging jetzt weniger um die finanzielle Frage als eher.
00:39:44: es gibt ja also Situationen wenn du jetzt anfängst hey ich bin Künstler Und dann fragen die Leute, was ist dein letztes Projekt?
00:39:52: Ist es manchmal auch irgendwie interessant davon zu erzählen.
00:39:56: Aber das will man vielleicht nicht immer.
00:39:57: Also ich will auch nicht immer so darlegen.
00:39:59: Wenn ich sage, ich bin Lehrer, dann ist klar, er ist halt Lehrer und da fragt man vielleicht noch etwas für Altersklasse.
00:40:03: Ich bin Grundschullehrer in Kunst.
00:40:06: Dann ist es abfrühstückt.
00:40:08: aber dieses sehr tief reingehen um das geht man dann manchmal auch rum.
00:40:15: Also das ist mich überhaupt beschäftigt, zeigt ja auch wie wichtig es ist oder was für ein großer Anteil es für mich gemacht hat.
00:40:20: Dass ich da irgendwie drum herumkommen will drüber zu sprechen und dass ich auch wie stolz drauf bin, dass ich davon lebe kann, zeigt dir also wie groß diese Frage ist.
00:40:33: Weil ich kann mich nicht davon freimachen, dass es für mir eine Dinge ist, die sagen hey ich kann davon leben Und ja, das ist auch part of the game.
00:40:44: Das gehört irgendwie zu und man muss es akzeptieren!
00:40:50: Meine Freundin hat mir verkürzen, ich glaube von Arbeitskollegen oder was sogar auf Instagram hatte sie mir Bilder zeigt die jemand gemalt hat nicht abschätzig drüber ausgelassen habe.
00:41:07: Ich hab gesagt, das ist jetzt nicht so meins oder so und sie hat es nicht so richtig verstanden.
00:41:11: also die kommt gar nicht aus der Kunstwelt.
00:41:13: wie sie sagt so hey bist du halt so?
00:41:15: Das ist doch eigentlich cool und ich sage ja schon cool.
00:41:18: aber das Ding ist ich habe so viel... das ist mein Life über das mir hier schwätzt.
00:41:23: ich habe da so viel investiert dass ich an dem Punkt bin.
00:41:26: natürlich kann jetzt jeder anfangen zu malen und ich finde es geil wenn Leute malen bitte bitte bitte alle kreativ sein hundertprozentig.
00:41:33: Ich bin auf jeden Stolz, der das schafft auch.
00:41:36: Der davon lebt und er vielleicht auch keine Ahnung durch Social Media sich im Business macht oder so.
00:41:41: aber die Welt aus der ich komme also diese Kunstwelt die funktionieren einfach ein bisschen anders.
00:41:45: Und so bis es auch damit ist.
00:41:47: damit ich merke auch dass es mich dann so bisschen beschäftigt Dass ich mich da davon auch so bisschen sag.
00:41:51: hey das ist eine andere Welt.
00:41:53: Es ist schwer für Außerstehende zu erklären die sage so Hey demalto
00:41:57: hau
00:41:58: Macht sie Aber es ist was anderes, so wie ich's gemacht habe.
00:42:01: Weil ich bin lange Weggange und ich will's null abschätzen.
00:42:04: Ich mein'n's null
00:42:04: Komma Null Abschätzung!
00:42:05: Nee, das ist...
00:42:06: Aber du verstehst ein bisschen so ... Und dass ich so bin, das kommt auch da doch dadurch, dass das ein Kampf ist.
00:42:12: Also das ist wirklich an diesen Punkt zu kommen und das will ich auch nicht beschönigen Obwohl ich wahnsinnig viel Glück hatte Obwohl muss schau, dass es irgendwie klappt?
00:42:23: Ja klar
00:42:24: Obwohl es mir sehr leicht fällt zu kommunizieren, nach außen zu gehen.
00:42:28: Obwohl ich sehr schnell bin war es trotzdem ein irre Kampf.
00:42:34: Es ist auch so viel Glück dabei und natürlich bin schon überzeugt davon, auch Glück kannst du dir so bisschen erzwingen indem du dich in Situationen reinbringst in denen es gute Sache passieren können.
00:42:44: aber du merkst jetzt ja auch in meiner Stimme!
00:42:46: Es ist emotional wirklich und ich kann es mir aus selbst gar nicht so richtig erklären wo's herkommt Bei mir jetzt zehn, zwölf Jahre Druck.
00:42:57: Der schon da ist so und der verändert sich?
00:42:59: Und ich würde immer nur sagen, ich will keinen anderen Job machen.
00:43:02: Ich stelle mir auch manchmal die Frage habe.
00:43:03: Ich bin auch schon die Frage stellt was wäre wenn eine Sache von mir plötzlich total gut funktioniert.
00:43:11: Sag mal mal die Grimis.
00:43:14: Das vielleicht ist irgendwie realistisch.
00:43:15: Also wenn es so klar ist hey, wenn ich, obwohl Grims jetzt ein schlechtes Beispiel, dann könnte ich auch parallel noch andere Sachen mache.
00:43:20: aber sagen wir mal Grimmis keine Ahnung.
00:43:24: zweite Grimmie oder das nächste, den ich schreibe, der steigt komplett durch und ich muss eigentlich nichts anderes mehr machen als ein Grimmi im Jahr zu schreiben.
00:43:32: Würde ich mich dafür entscheiden.
00:43:33: also wenn mir jemand es anbietet und sagt hey Herr Heppeler sie sind jetzt hier Sie können sich dafür entscheiden eine sehr, sehr erfolgreiche Autor zu sein.
00:43:42: Grimmies!
00:43:43: Würde Ich das mache?
00:43:45: Oder würde ich die Variante in der ich jetzt bin, in der alles mach' und alles gleichzeitig und alles ausprobieren kann Und natürlich würde ich das fortziehen.
00:43:55: Natürlich will ich die Variante, in der ich alles mache und vielleicht immer auch noch diesen Traum im Horizont, dass es irgendwo durchknallt, aber am liebsten will ich alles!
00:44:03: Ich will alles machen, alles richtig.
00:44:06: So sucht man sich auch so ein bisschen selber raus irgendwie.
00:44:09: Man sieht
00:44:09: wie's an einem zärt und so... Aber das ist irgendwie auch das Privileg des Ganzen.
00:44:15: Das darf ich nicht.
00:44:16: oder muss ich mir persönlich immer wieder sagen, wie privilegiert ich bin?
00:44:19: dass ich all diese Sachen mache kann.
00:44:22: Wie
00:44:22: geil ist es?
00:44:23: Das ist eigentlich mit nichts aufzuwiegen, auf kreative Form.
00:44:27: Aber natürlich wird Mau älter und natürlich denkt man über Dinge nach wie keine
00:44:31: Ahnung,
00:44:32: wie funktioniert das in Zukunft... Und dann wird plötzlich dieser Vertrag oder dieser Traumvertrag von eine Sache funktioniert wahnsinnig gut.
00:44:42: die wird dann plötzlich So ein bisschen
00:44:45: attraktiver.
00:44:49: Also du siehst, du triffst mit deinem Thema Kunst und Kröte... Es ist einfach ganz entscheidend.
00:44:58: Also alle beschäftigen sich damit, die in Sachen Kultur und Kunst unterwegs sind.
00:45:02: Und sich damit irgendwie versuchen was aufzubauen oder nicht mal aufzubauern.
00:45:07: aber was zu machen?
00:45:08: weil es ist ja immer da.
00:45:10: also wenn wir überlegen jedes Projekt egal wie erfolgreicher und nicht erfolgreiches wird steckt auch immer irgendwo was finanzielles dahinter.
00:45:18: ob sie jetzt Förderungen sind ob's eigenes Geld ist Keine Ahnung, Geld vom Opa... Also es spielt keine Rolle.
00:45:26: Irgendwo steckt ja immer was mit drin und somit kämpfst du ja immer mit der Waage unmit dir selber so zu sagen.
00:45:33: Unmit dem Traum.
00:45:34: was ist wenn was durch die Decke geht?
00:45:36: Nimm ich das an und mach nur noch das!
00:45:39: Und bin dafür versorgt oder wie... also manche fahren damit auch super und sie wollen nichts anderes.
00:45:47: Wenn ich mir überlege, Musiker, die ich gefeiert habe alle, sechs, sieben Jahren nicht das exakt selbe aber in ihrer Schiene halt immer so die Alpen und alles.
00:45:59: Und ich respektiere es voll und die haben da mit Erfolg und Leben davon und super toll.
00:46:04: Aber wenn ich mich jetzt immer überlege bei jedem Musikprojekt dass ich mache denke ich mir auch immer wieder was ist wenn das durch die Decke geht?
00:46:12: Aus irgendeinem dummen Grund!
00:46:13: Das kann ja wirklich das Dünnste was du tust könnt ihr mal durch die Decke gehen.
00:46:16: Ich muss ja nur einen Tiktok-Algorithmus ketchup
00:46:18: oder so.
00:46:18: Ja eben und plötzlich geht's damit durch.
00:46:21: Könnte ich das fünf Jahre durchziehen?
00:46:23: Oder war es auch immer.
00:46:25: Wäre schon schwierig für mich, also vielleicht wenn... Also man weiß nie was passiert und irgendwie muss man... Ich muss die müssen wir hier auch gucken dass hier irgendwie alles funktioniert in dem Haus hier und bla bla bla.
00:46:37: Also wer weiß?
00:46:38: aber an sich die Idee ist bei mir auch eher mich in verschiedenen Sachen ausprobieren.
00:46:46: Ich bin jetzt nicht ganz so weit gefächert, wie du in verschiedensten Kunstformarbeit, in Sachen Musik halt, mich trotzdem weiter ausprobierend in unterschiedlichsten Feldern und ich glaube das ist der Punkt mit dem sich ja die meisten Künstler beschäftigen weil mir aufgefallen ist also mit den meistkünstlern, die ich zu tun habe dass man heutzutage sich auch nicht mehr als künstler auf eins unbedingt fixiert.
00:47:10: Also ich kenne nur noch wenige, die wirklich sagen Ich würde sagen, ich mache nur Spino-Gitarre oder ich mach nur dies.
00:47:20: Es ist ja eher heutzutage, dass man sich viele einfach trauen auch viel mehr auszuprobieren und dadurch auch der Modus kommt von hey vielleicht ist es nicht mehr dieses alte finanzielle Konzept von Kunst sozusagen du findest dieses eine Ding und wenn das funktioniert dann ziehst du das durch sondern vielleicht besteht es aus diesem vielen kleinen Projekten, wie dann auch finanziellen Sachen die dabei vielleicht rumkommen und vielleicht nicht.
00:47:45: Weißt du dass du dir daraus so dein langsam deine Brücke oder deinen Turm baust für dem was du dann vielleicht Leben oder Kunst und Kröten nennst?
00:47:56: Oder wie auch immer das Leben und die Kunst sozusagen in einem zusammenbringst?
00:48:00: sowas Was mich aber auch noch interessieren würde wäre, du bist ja sehr viel unterwegs.
00:48:08: Wir haben es ja schon angesprochen kurz bis auf viel im Ausland unterwegs.
00:48:11: Residenz und blablabla in verschiedensten Ländern und Formen.
00:48:16: Nur wie gesagt wir hatten sehr vom Gefängnis.
00:48:18: da warst Du ja in Rumänien, der war sein Rumänian-Rumänischen Gefängnis.
00:48:23: Du warst in Afrika auch ne?
00:48:25: Eine Zeit lang.
00:48:26: wo war das nochmal?
00:48:28: Togo!
00:48:29: Ich will mal Uganda sagen, aber sowas anders Da warst du viel unterwegs, also du bist wirklich viel unterwegs und machst auch superinteressante Dinge.
00:48:38: Aber wie ist das alles stemmbar grad?
00:48:41: Du hast ja schon gesagt jobmäßig funktioniert es jetzt nicht immer mit der Schule Und halt auch.
00:48:46: natürlich hast du auch privat hast dann natürlich auch Verantwortung.
00:48:49: Also wie gesagt hast Freunde Partnerin bla bla bla.
00:48:53: Dann ist es dann häufig Das fließt ja mit in die Entscheidung, schätze ich mal rein.
00:48:59: Ob du was tust oder nicht tust?
00:49:01: Oder wie du das dann angehst, dass du es tust.
00:49:04: und jetzt sagen wir mal... Es war bestimmt nicht leicht für deine Leute in der Umgebung auch gerade die wo dir sehr nahe standen Die Entscheidung, dass Du ins Gefängnis gehst
00:49:17: Voll!
00:49:17: Also das ist bei diesen ganzen Auslandsprojekte tatsächlich Und ich habe jetzt zuletzt, da hat sich eins abgesagt Wo ich nach Nepal gegangen wäre, wo ich
00:49:25: einfach gemerkt
00:49:29: habe.
00:49:30: Ich hab's gradit.
00:49:31: Man muss schon sagen... Also es kommt natürlich sehr aufs Land drauf an aber in bestimmte Konstellationen war ja auch so in... Wie gesagt das ist dann schon so... also humanisches Hochsicherheitsgefängnis im Togo, sonst der ärmste Länder der Welt.
00:49:46: Das waren ja sehr krasse Erfahrungen.
00:49:51: Das fühlt sich nicht nach nach Reise an oder so, sondern etwas anderes und was sehr, sehr intensives und was Wunderwunderschönes.
00:50:01: Also wo ich irritant war darüber bin vor allen Dingen das lebt sehr viel von Begegnungen vom Austausch.
00:50:09: Also das ist für mich wahnsinnig wertvoll und war was, was ich immer schon machen wollte.
00:50:14: Und habe auch schon sehr früh damit angefangen Bewerbungen für solche Dinge zu schreiben und hab so viele Absage bekommen.
00:50:19: Ich hab wirklich auf große Dinger beworben am Anfang.
00:50:25: Absage absage also natürlich!
00:50:27: Was habe ich mir gedacht dabei?
00:50:29: Und irgendwann hat es angefangen zu funktionieren und jetzt ist dann so eine Dynamik entwickelt Natürlich ein gutes Portfoliehab, um mich für solche Dinge zu bewerben und das dann halt auch gut funktioniert oder auch direkt angefragt wird einfach.
00:50:45: Aber es ist eine sehr große Herausforderung also einfach ein riesen Privileg.
00:50:53: Irre, ja.
00:50:54: Und das weiß ich wahnsinnig zu schätzen.
00:50:56: aber wie du auch sagst auch da wird es dann irgendwie komplexer weil du die Zeit für freischaufeln musst natürlich auch nicht vielleicht eine soziale Verantwortung hast.
00:51:04: also muss vielleicht manchmal abwäge will ich das mache mit Blick auf mein Fußabdruck oder ähnliches.
00:51:13: Also da kommen viele, viele Dinge zusammen und bei dem Hochsicherheitsgefängnis natürlich wirklich auch die persönliche Note was dann eine sehr große Herausforderung
00:51:20: war.
00:51:22: Und auch das Finanzielle ja.
00:51:23: also man muss glasklar sagen mein ganz großer Traum...also der vielleicht größtraumlich mehr erfüllen konnte war unter anderem in Japan auszustellen und dort ein ganz tolles Projekt machen zu dürfen.
00:51:32: auf Einladungen von einer toller Organisation wo ich aber Dort war alles bezahlt und es gab auch Honorar, aber den Flug musst du selber
00:51:42: stemmen.
00:51:43: Der ist nicht billig.
00:51:44: oder nach Japan?
00:51:45: Der ist nach Japan nicht billigt so.
00:51:46: Bei manche andere Sachen kriegst du den Flug auch bezahlt?
00:51:50: Oder gibt's sogar... Ich hab oft der Ferreirr-Inseln, ich hab jetzt auch Workshops gäbe.
00:51:55: Das war irre durchfinanziert, das war einfach ein richtig guter Job auch!
00:52:00: Aber das ist nicht immer so.
00:52:01: Und so muss es dann irgendwie abwägen.
00:52:03: Und das fühl mich halt irgendwie auf.
00:52:06: Bausteine von Invest in mich selber oder in meine Erfahrungen.
00:52:10: Also wie gar nicht so sage ich, in sich selbst investiere, das finde ich eigentlich sehr doofer Ansatz.
00:52:15: aber irgendwie ist es ja schon als auch zu sagen natürlich macht's mich als Künstler Persönlichkeit interessanter wenn ich Arbeiter habe die in Japan entstanden sind Wenn ich Kooperationen hab mit togolesischen Künstlern und Künstlerinne wenn ich in Argentinien Film gedreht hab.
00:52:29: also wenn das zusammenkommt erweitert erstens mein Horizont und natürlich auch meinen Werk, mein Portfolio.
00:52:34: Ich darf Geschichte dann mitbringen, die an soziale Wert haben.
00:52:38: Gerade bei Togo habe ich ja viel zu deutsche Kolonialgeschichte geforscht im rumänischen Gefängnis überhaupt als Erfahrung das weiterzutragen und so ist es hin und her.
00:52:48: Und ich glaube, das ist aber auch mit Blick aufs ganz große, ganze Extrem wichtig was ich immer sage würde, hey ich hab' auch immer wieder Aussache kuratiert, da fragst du manchmal junge Künstlerinnen und Künstlern an, die nur nicht ausgestellt handso und ich finde's gut dass sie ihre Vorstellung erhandso Aber die Sankern hält, das mache ich nicht.
00:53:04: Weil ich jetzt keine Ahnung so und zu viel Kohle brauche wird.
00:53:08: und fairer Punkt!
00:53:10: Aber an manchen Stellen kürze ich auch dazu, dass du einfach auch Dinge
00:53:16: machst.
00:53:17: Und für mich immer die persönliche Hölle war Ein Künstler und ein Künstlerin der einfach nie was macht weil er immer darauf wartet dass es real passiert.
00:53:27: Dass es zu einem kommt, dass du dann gleich für dein erstes Ausstellungsprojekt was weiß ich oder du willst ein Bild verkaufen?
00:53:32: Leute haben nur nie ein Bild verkauft und da steht ein dreitausend Euro-Dinger drauf.
00:53:35: das kann nicht nachvollziehen.
00:53:38: Nicht weil ich die Wertigkeit sehe, nicht weil ich's nicht gut finde als Leute für sich eintreten aber die Gefahr, dass dann nie etwas passiert ist einfach dies mir zu hoch unter Vormachrichtinge.
00:53:48: Und genau dann ist es halt für mich ein Teil der Belohnung von dem Ganze, dass ich diese Auslandsprojekte machen kann.
00:53:56: Die ja ganz unterschiedlich klagert sind und da sind Freundschaften wirklich auf der ganzen Welt entstanden die für mich... Ja, wo ich bei Lebens wichtig sind in letzter Konsequenz.
00:54:12: Aber ja auch das muss gehen.
00:54:14: also wenn du... Wenn ich jetzt einmal anderer Punkt wäre sagen wir mal finanziell zum Beispiel dann kann ich die Dinger nicht machen.
00:54:19: Das geht nicht.
00:54:20: Das ist dann einfach irgendwie auch ein zu großes Risiko oder so und auch für sich selber, aber für die für die Psyche also keine Ahnung so ein Projekt zu machen natürlich wie es gefängnis ist das ist natürlich irgendwie auch soziales Experiment aber auch so in Togo ich gehe jetzt nach Gabun Im Sommer sind da Projekte, die an einem Zerret ein Dinge sehen lassen.
00:54:43: Die vielleicht gar nicht so easy sind zu verarbeiten.
00:54:45: Also es ist sehr komplexes Gebilde und ich merke auch dass der Drang das zu machen auf eine Art und Weise ein bisschen kleiner geworden ist im Gesamtkontext.
00:54:56: Das ist vielleicht ein bissel dieses ruhiger werde, aber diese ganz extreme Drang Dinge sehe zu wollen, Dinge auszuprobieren der setzt sich, obwohl es natürlich jetzt zum Beispiel das Risiko was finanzieller Art sehr viel geringer wäre.
00:55:11: Oder vielleicht auch das soziale Risiko oder so, dass er mit sich bringt.
00:55:15: Das ist sehr viel Geringer.
00:55:17: aber ich merke meine Gefühlslage in meiner Stellung zu gewissen Dingen verändern sich einfach und das glaube ich ganz wichtig, dass man sich immer im Prozess befindet und das auch reflektiert.
00:55:27: und das muss ich jetzt bei diesem Nepal-Projekt muss ich einfach sagen Ich war zu den Zeitpunkten dann nicht bereit und es wäre zu viel Quäse.
00:55:38: Und genau, dann ist das glaube ich auch okay sich solche Fehler oder solche Probleme ein bisschen einzugestehe und einfach auch eh nicht so selbst zu sein, zu sagen hey ja geht nicht alles.
00:55:50: Also ich fand es interessant diese Entscheidung von dir zu sagen Bleibt erst mal hier und guckt, ich habe hier auch noch genug Sachen zu erledigen.
00:56:01: Und ich weiß nicht wie das da ist, wie die darauf reagiert haben dass man noch kurz vorher absagt.
00:56:08: aber ich schätze das plan die irgendwo auch mit ein, dass irgendeiner vielleicht jetzt doch irgendwie verhindert ist oder irgendwas Ich weiß es nicht.
00:56:16: Aber meine Frage mit diesen Reisen ist eigentlich Meine letzte frage dazu wäre eigentlich nur Gehst du da immer von aus, dass du auf null rauskommst eigentlich?
00:56:27: Oder denkst du darüber gar nicht nach bei den Dingen und gehst wirklich einfach darauf das Vollgeil durchzuziehen.
00:56:34: Und Leute kennenzulernen und neue Erfahrungen zusammen?
00:56:38: oder ist es... War's ein Teil des Aspekts oder ist es einer geworden?
00:56:44: Ja, guck mal.
00:56:45: Es kommen zu bisschen drauf an.
00:56:46: also es gibt Sachen jetzt wie bei dem Japan-Ding das war klar, dass kommt wahrscheinlich nicht auf null raus.
00:56:51: aber da steht dann die Erfahrung einfach in Forderung und im Endeffekt habe ich mit dem Video so viel Preisgeld
00:56:56: gewonnen.
00:56:57: Das ist fast schon wieder Da
00:56:59: ist glaube ich tatsächlich sogar wieder reinkommen.
00:57:01: oder zum Beispiel dieses Gefängnisprojekt.
00:57:04: Es gab natürlich kaum Ausgabe, wenn wir in diesem Gefängnissellexzesse sind.
00:57:07: Da haben uns der Flug zahlt und ich habe danach sehr viel Vorträge gemacht.
00:57:13: Das war natürlich dann sogar lukrativ.
00:57:14: Also es unterscheidet sich total von Ding zu Ding.
00:57:18: Und das glaube ich mit allen Projekten bei mir so... Wenn ich was hab, wo ich jetzt genau weiß, ey!
00:57:22: Also, dass ich so viel Potenzial bin für mich oder meine Arbeit.
00:57:26: Oder vielleicht auch für langfristig... ...oder für Menschen mit denen ich noch nicht zusammengearbeitet habe.
00:57:30: Hey!
00:57:30: Ich mache auch immer noch Dinge umsonst hundertprozentig.
00:57:34: Das wird auch immer nur passieren ist natürlich nicht ideal.
00:57:36: im Idealfall gibt mir jemand ein anständiges Honoreal aber ich glaube einfach das gehört auch zu dem Ganzen dazu.
00:57:43: und das ist die besagte Freiheit wo ich vorhin gesagt hab was mir natürlich einen
00:57:47: Brotjob gibt.
00:57:50: Genau.
00:57:51: Und diese Entscheidung mit diesem Nepal, ich hab da wahnsinnig die Mikrone und war natürlich auch für die Veranstalter dort nicht ideal aber da kommt es immer so ein bisschen drauf an.
00:58:01: Ich habe dann also keine Ahnung... Es gibt natürlich Sachen, das ist eine laufende Resonanz, in der passieren ständig Dinge, dann steht es in dem Moment frei, das glaube ich jetzt nicht, das absolute Horror natürlich andere Konstellationen, die immer viel schwerer absagen kann.
00:58:20: Genau und auch hier geht es ja darum, dass es dann einfach ein bisschen um mentale Gesundheit tatsächlich, dass man da nicht zu weit geht und das halt auch manchmal eisigt.
00:58:28: Und dann sind es unpopuläre Entscheidungen für sich selbst aber muss vielleicht so ein bisschen das große Ganze im Blick haben.
00:58:34: Aber daran scheitere ich eigentlich ehrlich gesagt dann auch immer wieder und so.
00:58:37: Darum manifriere ich mich manchmal in solchen Situationen weil ich dann sofort gemerkt habe Das wäre, glaube ich, Nepal wären es zwei, zweieinhalb Wochen gewesen.
00:58:46: Dann hast du plötzlich diesen Raum vor dir und das ist ein Moment, in dem ich ganz, ganz selten habe.
00:58:49: Ein leere Raum!
00:58:50: Zwei Woche vor mir wo nix ist – das gibt's eigentlich nicht.
00:58:53: Und ich hab das sofort gefühlt, dann brauche ich sofort Substitutionen.
00:58:56: Also wir haben damals ja, glaub' ich, gleich anfangen sowohl, keine Ahnung, vielen zu drehen auf Mucke voranzubringen... Also das wird dann sofort gefühlt einfach auch so aus und mit Drang raus.
00:59:06: Jetzt brauch ich irgendwas….
00:59:11: Also oft bin ich aus Absage oder aus schwerer Entscheidungen sehr viel positiver rausgegangen, weil es mich einmal so wieder erirdet und dann diese Luft dieser luftleere Raumdeichung wo ich dann wirklich wieder plötzlich was schnelles machen kann wie der mich so reinwaffe.
00:59:26: Und insofern... Es kann aus allem etwas Spannendes entstehen und ich würde auch sagen das bringt mich vielleicht nicht mal zu diesem... Das ist dann vielleicht schon nochmal der Punkt der sich durchzieht mit diesen Brotjob Solche Dinge kannst, also es geht ja alles nur wenn du eine gewisse Sicherheit hast würde ich sagen.
00:59:48: Und es gibt glaube ich auch Künstler und Künstlerinen die ziehen einfach auch voll durch.
00:59:52: Also die ziehen voll durch auch ohne Ding.
00:59:54: Das ist einfach nur ihr.
00:59:56: Also das Vollexperiment und der habe ich davor, habe ich den aller-aller größten Respekt?
01:00:04: Der allergrößte Respekt nehmen wir glaube ich überhaupt nicht.
01:00:06: Das is irre!
01:00:07: Also wenn Leute sagen hey Sicherheit ist mir total egal Ich brauche die auf eine Art und Weise.
01:00:16: Und so ist es dann, ja... Es bleibt immer ein Puzzle.
01:00:19: Das ist das Entscheidende.
01:00:21: Die auch viele Entscheidungen sozusagen mitentscheiden sozusagen ob du das oder dies machen kannst oder ob du hier hingehen kannst.
01:00:30: also ich finde das eigentlich einer der zentralsten und wichtigsten Punkte finde ich gerade in der Kunstszene.
01:00:40: sozusagen Du hast dir eine Sicherheit zu schaffen.
01:00:45: Die Sicherheit frei, deine Kunst zu schaffen sozusagen.
01:00:49: Das ist ein sehr gutes Satz.
01:00:54: Ich glaube dass es... Es gibt diese Ausnahmen von denen du sprichst die halt wirklich mit dieser gar nicht finde Angst leben aber auch nur die Kunst machen egal ob's jetzt gerade gut läuft oder nicht und da sind sie da sehr straight.
01:01:07: Aber ich glaub meisten Oder wir werden ja auch zum größten Teil erzogen, dass es halt du brauchst eine gewisse Sicherheit irgendwo in der Rückzugsort oder dies.
01:01:19: Also glaube ich das ist in den meisten schon verankert ist, da es eine Art von Sicherheit gibt und wenn das wirklich ein Job ist... Wenn du Glück hast vielleicht irgendwas mit deiner Kunst zu tun hat im weitester Form aber auch wenn nicht, wenn's einfach nur ein Job is' wo du machen kannst ... der dir kein schlechtes Gefühl gibt, aber... ...der jetzt auch nicht Jair, der geilste Job der Welt.
01:01:44: Aber ich will hier nie wieder sein und ich will wegrennen!
01:01:51: Ich finde dann hast du schon sehr viel gewonnen.
01:01:53: also... Wer war das?
01:01:55: Da gab es diesen Produzent Rick Ruben, der hat ja aus einem Buch geschrieben, Der Kreative Akt.
01:02:00: An dem Buch fand ich den Satz sehr schön dass Du bist schon, Du hast schon gewonnen wenn Du einen Job hast um Deine Kunst zu unterstützen Und ich fand den Satz eigentlich sehr, sehr gut.
01:02:11: Weil... Ich finde darum geht's auch viel!
01:02:13: Das nimmt dir auch so viel ab und lässt dich dann wieder mehr, sagen wir mal, dräumen und mehr kreativ sein.
01:02:21: weil du weißt, du hast diesen Tag oder zwei Tage wo du, wie lange auch immer zu dem Job gehst, wo du straight diesen Job durchziehst und dann weißt du die andere Zeit kann ich die Projekte machen?
01:02:33: Kann ich da mal probieren und kann das mal machen?
01:02:36: Du weißt immer okay wenn es halt schief läuft, läuft schief Du hast ja immer noch die finanzielle und stütze... Und auch irgendwo manchmal auch psychische Stütze, dass du diesen Straight Job auch hast.
01:02:47: Also das gibt ja glaube ich auch eine gewisse Art von Halt in einem ganz normalen Leben so wo auch viel Inspiration herkommt.
01:02:56: also das ist ja normale Leben ist für mich nichts Ödes eigentlich.
01:03:02: oder selbst dann in dieser Ödnis von diesem normalen Leben findet man viel, was man dann denkt das ist eigentlich total cool oder abstrakt dass es sowas überhaupt gibt.
01:03:12: Also finde ich total das ist ein wichtiger Teil davon irgendwo und ich glaube gerade bei dir weil ich habe auch gesehen bei Instagram oder glaube WhatsApp statt ich weiß nicht wo's war aber da postest du auch manchmal Bilder von den Kindern, was sie gemalt haben.
01:03:31: Ja genau.
01:03:32: Und dann auch stolz drauf bist und ich glaube das ist für dich auch so ein... So kam es für mich über einen sehr... Ich will nicht sagen heisamer Prozess aber einen Prozess der dir halt dochs auch sehr viel gibt gleichzeitig sozusagen in ganz jungen Menschen schon so kreativen Punkt zu finden, wo man zusammenarbeiten kann irgendwo?
01:03:55: Das ist richtig.
01:03:58: Also erst mal alles was du gesagt hast war sehr, sehr on point und eine super, super schöne Beobachtung weil ich jetzt ja immer von diesem Brotjob gesprochen habe und aber ich bin ein Kunstlehrer.
01:04:08: also das muss ich jetzt dazu sagen und es ist glaube ich sehr gut dass ich die Möglichkeiten hab dass auch dieser Job der mich manchmal an den Rand bringt wirklich als so wo ich will.
01:04:15: ich denke ich kann nämlich Willi mir das irgendwie Es ist einfach auch etwas anderes.
01:04:21: Alle Kreativ-Prozesse sind also alle kreativer Arbeit, es sind dahingehend paradiesisch.
01:04:28: Das muss ich real sagen.
01:04:31: und trotzdem dieser Moment wenn ich sehe wie die Kids da voll mit dabei sind und auch Kinder die es an anderer Stelle sehr schwierig haben Das erfüllt wirklich, wie du sagst das ist sehr sehr heilsam und das erfüllt mich wirklich mit der Irre stolz.
01:04:51: Und ich mache... Ich bin niemanden der irgendwie was vorgibt oder ich bin also teilweise können die besser zeichnen als ich.
01:04:55: Also real talk!
01:04:56: Das ist nicht irgendwie so, es ist so.
01:04:58: aber was ich glaube ich meine Stärke als Kunstlehrer ist der Versuch ultimativ Kreativität zu fördern So lange es gibt, wir haben keine Regeln.
01:05:11: Bitte zeig mir das!
01:05:12: Ich will nicht was helfen, können Sie mir helfen?
01:05:14: Können sie mir das zeigen?
01:05:15: Ich so nein du kannst das!
01:05:17: Du musst es nur machen.
01:05:18: und wenn dies aufgeht, das ist ein wundervonderbares Gefühl und das bleibt auch... Das spielt eine ganz große Rolle und ich habe tatsächlich bei den Auslandsprojekten auf der Fröhrinsel in Togo, habe ich Workshops gemacht mit Kids.
01:05:36: Aber das funktioniert egal, wo du bist.
01:05:38: Es funktioniert identisch und es ist so ein wunderbarer Moment und wir haben das alle in uns.
01:05:44: Und also was ist für ein Geschenk des Typen wie mir zwei dieses Gefühl uns behaltet dürfen?
01:05:52: Wir dürfen damit weitermachen!
01:05:55: Das ist eigentlich das allergrößte Geschenck.
01:05:57: und klar, unsere Welt ist komplex Unsere Lebe sind komplex und wir leben in Systemen, in denen es so viele Menschen gibt.
01:06:09: Man kann sich dem nicht komplett entziehen.
01:06:10: Ich habe ein Interview mit einem Battle-Rapper gehört, ich gucke immer relativ viel Battle- Rappen.
01:06:13: Da gibt's zwei oder drei Typen die sich allem entsagen, wirklich alles.
01:06:19: Einer von uns ist Josef Steinschleuder, schreibt auch Bücher.
01:06:24: Aber bei Tolle Verlage hat man die Abrechnung gezeigt, der verkauft ... Er sagt da selber schon obdachlos!
01:06:31: Und er ist ein total unberechenbarer Künstler, seine Battles sind crazy so.
01:06:35: Und er entzieht sich dem einfach.
01:06:36: und aber es geht um diesen Moment.
01:06:38: der Moment bleibt, dieser kreativen Moment bleibt... ...und der andere hat auch gesagt hey ich muss irgendwie arbeiten gehen!
01:06:44: Ich glaube ich bin Barkeeper, ich bin schlechter Barkeeper.
01:06:46: Es ist egal sowas Gott sei.
01:06:47: darum, ich will einfach machen und ich glaube darum geht's dann irgendwie.
01:06:52: Den Mut ist komplett durchzuziehen habe ich jetzt und bin umso glücklicher darüber dass ich dann in den Job auch diesen Moment erleben kann, den du jetzt gerade angesprochen hast.
01:07:02: Und im Große Ganze ist es glaube ich... Ich denke doch die ganze Zeit darüber nach wie kann ich das irgendwie zu einer Konklusion bringen?
01:07:09: Wie kann ich so zusammenbringen?
01:07:12: Ich glaube der entscheidendste Moment ist zu sagen, dass zu erkennen Es ist ein Privileg Kunst machen zu können und sich dieses Gefühl zu behalten.
01:07:20: Das ist einfach der Hammer, weil es auch irgendwas gibt das dich dahin
01:07:23: bracht hat.
01:07:24: Sonst spielt's doch gar keine Rolle als sonst müssen wir noch gar nicht darüber sprechen.
01:07:27: also es gibt was.
01:07:28: du brennst dafür, du hast einen Talent dafür oder du willst es einfach nur machen.
01:07:32: aber das gibts ja schon mal!
01:07:33: Und wenn du das hasch, das ist eigentlich ein Riesengeschenk.
01:07:36: das ist das erste.
01:07:38: und das zweite ist hey je nachdem wie viel Sicherheit du brauchst gibt es Wege sich die zu beschaffen.
01:07:44: Das liegt auch an dem Land, an dem wir leben.
01:07:46: Wo ich immer noch sage würde hey wenn du irgendwie Kohle mache willst wirst du hoffentlich ein Weg finde.
01:07:54: also das zweit ist hol dir so viel Sicherheit wie es geht als akzeptierst.
01:07:58: also Punkt eins akzeptiers als Privileg und als Geschenk.
01:08:01: Nummer zwei Hol dir soviel Sicherheit wie's geht um aus der Sicherheit eine Freiheit zu gewinnen.
01:08:08: Und das wäre das dritte.
01:08:10: diese gewonnene Freiheit die da raus kommt lebt die ohne Kompromisse macht da keine Kompromisse.
01:08:17: Und rechnest dann auch nicht auf, das würde ich schon sagen.
01:08:19: Also ich glaube das ist so ein bisschen mein Rezept und es wird ein Rezept, aber sehr individuell bei mir ist mach so viel wie nur geht!
01:08:25: Weil jetzt macht einfach Ultrapok.
01:08:26: Aber ich glaube, dass wäre die Konklusion daraus.
01:08:30: Wirklich eine Freiheit kann doch nur durch eine gewisse Sicherheit geboren werden.
01:08:34: und wenn du aber wenig Sicherheit brauchst, siehe in keine Ahnung dieses Battlerapper Josef Steinschleuder Wolf
01:08:39: usw.,
01:08:40: dann ist es nice.
01:08:42: Wenn du aber Sicherheit, wenn du halt eine Sicherheit brauchst für dich dass es überhaupt geht dann versuch einen Weg zu finden die die Sicherheit zu kriegen.
01:08:50: Aber als ein kompromissender Kunstzumacher der tut viel mehr weh als einen Tag in einer Woche Arbeit
01:08:55: dazu gehen.
01:08:57: Das stimmt ja.
01:08:58: Und dann geht das.
01:09:00: und ich glaube ein ganz entscheidende Punkt für mich war irgendwann zu akzeptieren, zu sehen egal ob's Bücher sind, ob's Kunst ist oder Musik ist, die Leute... Die Namen, die mir kennen oder der Allgemeinheit bekannt sind.
01:09:14: Das ist wirklich nicht nur ein Prozent, das ist ein Tausendstel, wenn überhaupt!
01:09:18: Einer von... Hunderttausend, jetzt mal ganz ... es ist so.
01:09:21: Ja, wirklich so!
01:09:23: Also wie groß ich
01:09:24: bin?
01:09:24: Es wird halt immer nur so riesig weil man sieht sie halt wie auf großen Festivals weißte wo die dann sozusagen einer nach dem anderen und die sind alle so groß um dies und das.
01:09:34: aber wo du denkst das sind wirklich nur ein Tausendste weißt du wie viele Leute aus ihrer Zeit wo sie angefangen haben wie viele Bands zu der Zeit zum Beispiel gehabt die einfach immer noch Bands sind, aber halt nebenher noch irgendwas anderes.
01:09:47: Also es ist so ein... Wir sind halt auch drauf getrimmt und erst mal nur die zu sehen, die ist halt vollkommen.
01:09:54: Die sind da oben, die sieht man ständig, die Gesichter sind überall.
01:09:58: Alles ist wirklich der kleinste Teil überhaupt.
01:10:02: Die meisten, die geile Sachen machen wo ich sage hey!
01:10:04: Ich höre die mir an und denke geil Die schreiben mir in der E-Mail immer noch, ich muss da und da zu Hause sein.
01:10:11: Weil die und die müssen auch arbeiten oder das.
01:10:13: Und dann weiß ich, okay, die leben ganz normales Leben eigentlich sozusagen.
01:10:19: Und bauen halt ihre Kunst so auf, dass sie dann tun können was sie wollen in der Kunst.
01:10:25: aber Sie haben halt den anderen Teil haben sie halt auch noch und er ist halt glaube ich auch total wichtig.
01:10:32: also ich finde es total.
01:10:33: damals war's mir überhaupt nicht wichtig.
01:10:38: Es ist so durch die Zeit, wo ich dann wirklich angefangen hab zu machen.
01:10:41: Also damals, als ich gedacht habe, ich werde Rockstar, da hab' ich noch gar nichts gemacht außer auf der Gitarre in meinem Zimmer zu umklimpern'.
01:10:48: Aber als er dann angefangen hat zu machen wurde mir auch klar, nee das ist kein Konzept, dass für mich aufgeht... ...für mich einfach weil ich brauch eine gewisse Sicherheit und ich brauche auch ein gewissen Bodenhaftigkeit, brauche ich einfach und sonst gehe ich irgendwo verloren.
01:11:03: irgendwie für mich Und ich finde das super wichtig.
01:11:08: Für alle, die ich auch kennengelernt habe und mit denen ich zusammengearbeitet hab schon brauchen irgendwo auch dieses normale... Also nicht nur in diesem fairen Abhängen oder bei unseren Videodrehs wo man neben dem Dreh irgendeine Scheiße labert oder was auch immer weil irgendwie halt das ganz normale Leben mit rein bringt um irgendwie dran zu bleiben, auch an der Kunst.
01:11:36: Also das eine spielt immer dem anderen super zu.
01:11:39: also es ist zumindest meine Erfahrung.
01:11:41: natürlich gibt's Phasen im Leben wo du weniger Kunst machst weil irgendwas privat irgendwas passiert ist oder irgendwas ist und dann gibts Zeiten wo dein Privatleben bist denn drunter leide weil du viel grad künstlerisch zu tun hast für dich.
01:11:56: aber es hat meistens immer so ne Waage.
01:11:58: Es ist wirklich ein Privileg für jeden.
01:12:06: Das finde ich sehr wichtig, was du gesagt hast auch.
01:12:09: Irgendwie Talent hat oder vor allem es machen will irgendwas.
01:12:14: Ich glaube das ist der größte Punkt weil
01:12:15: man
01:12:16: kann es lang suchen.
01:12:17: Manchmal sehen Leute nicht mal dass sie Talent haben und die suchen dann ewig.
01:12:24: Erstmal machen und du siehst dann wie sie es anfühlt zu oft Du hast ja meistens noch eine Einschätzung, wie sich's für dich anfühlt.
01:12:31: Bei Sachen, wo für dich gar nicht funktionieren ... Hast du dann auch das Gefühl, dass irgendwas dich blockiert?
01:12:40: Das finde ich brutal.
01:12:41: Es ist ein Privileg, wo fast alle Menschen theoretisch hätten, dass sie einfach machen irgendwie was auch immer Sie wollen so'n bisschen.
01:12:51: Ob sie jetzt Handwerker sind die privat irgendwas Geiles in ihr Garten bauen oder was machen halt.
01:12:56: und Und ich glaube, dass das ein Riesenpunkt ist der auch immer mehr wieder zurück kommt.
01:13:03: Dieses Machen DIY-Ding und ich finde es an sich keine schlechte Entwicklung in dem Sinne weil halt die meisten merken oh fuck mit dieses Konzept von.
01:13:13: Ich gehe zu dem großen Verlag oder... zu dem großen irgendwas.
01:13:17: Das geht heute fast gar nicht mehr, du kommst da nicht wie... Also du kannst meistens schreiben ja drunter bitte keine Demotapes mehr einreichen.
01:13:25: wir haben die Schnauze voll auf die Art und Weise.
01:13:28: Bei Verlag genausten?
01:13:29: Ja
01:13:30: das ist exakt dasselbe.
01:13:31: manche schreiben hey wenn du einen Gedicht reinwirst vergiss es also ich würde es gar nicht mal sehen oder so ein Scheiß.
01:13:37: also finde dieses DIY-Ding oder wie kriege ich das dann selber hin?
01:13:43: Ich will Musik machen, oder ich habe eine Band oder bin Alleinmusiker.
01:13:47: Wie krieg' ich das hin ein Song zu schreiben aufzunehmen und am besten noch und so wird es am meisten verteilt einen Video dazu zu machen.
01:13:55: Wie krieg ich das denn für mich ohne dass sich viel mit irgendwelchen großen Leuten arbeiten muss oder rumbetteln muss oder was auch immer?
01:14:03: Wo finde ich die Leute?
01:14:04: Wo sind welche meine Umgebung?
01:14:06: also... Und da komme ich auf dich zurück.
01:14:08: Das finde ich so faszinierend bei dir, dass du das so ein Radius umdich rumhast sozusagen.
01:14:16: Ach jetzt brauche ich... Du sagst dann, ach jetzt hätte ich mal Bock ins Song zu machen.
01:14:21: Jetzt frage ich meinen Lukas oder Jan oder ob die irgendwas haben oder irgendwie was machen können?
01:14:26: Ach jetzt würde ich gerne dazu einen Video drehen.
01:14:28: Ich frage mich mal Ben oder Ronja für geile Fotos und bla-blabla.
01:14:33: also verstehst du.
01:14:34: Du hast dir so einen Radius auf natürliche Art und Weise.
01:14:37: Du hast nicht danach gesucht direkt, aber so ein natürliches Radios in Schafen von Leuten die aus unterschiedlichen Genres oder Frichtungen kommen mit denen du einfach immer wieder interagieren kannst um ganze Projekte zu verenden.
01:14:54: Und ich glaube das ist halt noch ein Riesenpunkt heutzutage.
01:14:57: Das...und ich glaub das Vernetzen
01:15:01: Ja.
01:15:01: Ist ein Riesenpunkt finde ich, gerade als Kulturschaffender egal ob du Konzerte gibst oder Konzerte machen willst oder was so Ausstellungen machen willst und Ausstellungsmachen vernetzt dich.
01:15:13: So kriegst du...so geht weiter dein Horizont, geht weiter auf umso mehr du Leute kennenlernst und verschiedene Ansätze mit denen zusammenarbeiten und dann kennt der das und du machst das.
01:15:25: also Faszinierend eigentlich schon, wie sich dein Radius automatisch dann irgendwie erweitert und erweitart.
01:15:33: Und du mit neuen Leuten plötzlich zu tun hast und mit denen in den Raum stehst.
01:15:39: Ich finde es immer wieder faszinieren.
01:15:41: Ja!
01:15:42: Das ist wirklich ein wichtiger Punkt über dem wir noch nicht gesprochen haben so... Also ich habe lange Zeit sehr viel das einfach allein gemacht oft bin beim Bläden oder Kollaborateur, der aber natürlich auch seinen Job hat und so.
01:15:59: Und man musste das ein bisschen lernen überhaupt es auch zuzulassen.
01:16:03: Aber über die Jahre und vieles durch Zufall oder durch Sokurationsprojekte oder keine Ahnung wie das Netz, also Zeitschrift wo mit Leuten einfach in Kontakt kommt Dafür natürlich auch Social Media, eh nice.
01:16:18: Genauso wie das war so gesagt als dieser Drang zum DIY kommt glaube ich auch einfach Leute sehen reals und sehen hey koche ist vielleicht nicht so schwer also koche was geil!
01:16:27: So nice okay?
01:16:29: Also es gibt schon diese Aspekte die das Internet uns dann damit reinbringt gerade auf sozialer Ebene.
01:16:34: aber ich glaube mein Gefühl ist und da hilft's glaub ich schon irrsinnig wenn du einfach sagst hey uns fehlt natürlich nicht jedem leicht Aber einfach mit Leuten ins Gespräch komme, offen zu sein und nett zu sein.
01:16:51: Ich sage oft mit so offenen Herzen auf einem Hirn als auch Leute zuzugehen und sagen hey mal gucken was passiert?
01:16:59: Das stimmt da hat sich bei mir schon einen... Und wie du sagst, natürlich hab ich dem eher entzogen.
01:17:08: Hat sich aber so ein tolles Netz einfach entwickelt also mit Dieter Meyers Rinderfarm jetzt die Hunde und da bist ja dann Du dabei.
01:17:16: und Jan, also mit Jan, den ich auch sehr oft Sachen gemacht habe ... Dann natürlich auch unser allen guten Geistern des Theater-Kollektivs, das passiert ist dann aber halt keine Ahnung mit meinem Verlag.
01:17:28: Also mit einem Theater in Dorf, mit dem ich oft jetzt zusammen Sache gemacht habe im Christoph Küster vom Theater der Altstadt als einfach Leute die da wieder zukommen und dann ist es irgendwie auch da so.
01:17:42: also ein Netz von verschiedenen Gruppen, die irgendwie greifbar sind Und das ist, wie du sagst.
01:17:48: Ich glaub', das ist halt einfach auch in der heutige Zeit, wobei ich mir das ja gar nicht so habe, dass ich sage, was ist die heutigezeit?
01:17:54: Aber halt einfach... Wir haben ja schon übers Überlebenssprache.
01:17:59: Also wie kann man es schaffen?
01:18:00: oder wie geht Leben und Überleben?
01:18:02: Und natürlich diese soziale Note.
01:18:04: also wenn du Leute um dich rum hast fühlst du dich viel weniger allein und äh also das ist logisch.
01:18:11: Natürlich fühlt sich wenig alleine aber du verstehst was ich sage.
01:18:14: Es fühlt sie einfach anders anwendes funktionieren kann.
01:18:17: Und ich habe immer versucht, um manchmal geht es und manchmal nicht aber auch immer so ein bisschen die Möglichkeit machen zu sein also auch zu sagen hey ich will holen Leute mit ins Boot, ich versuche wenn ich irgendwo einen Kurationsjob hab oder das weiterzugebe dass ich meine Leute irgendwie auch unterstützen kann in ihre Sache.
01:18:37: Keine Ahnung, das ist genau so wie ich dann Leute frage.
01:18:41: Ich bin keine Ahnung.
01:18:42: von meinen Leuten weiß jeder, dass er mich hundertprozentig fragen kann hey schreibst du mir einen Text hast du mir das schon da auf?
01:18:48: Ich werde es immer machen und das geht auch in die andere Richtung zurück und das ist glaube ich einfach die Energie.
01:18:56: dieses alte... Bildet banden ist einfach so entscheidend und so entstehen da jetzt irgendwie Gruppe.
01:19:02: Und das fühlt sich, das fühlte sich irregut
01:19:04: an.
01:19:05: Das gehört ja dazu finde ich also.
01:19:07: Und da hast du auch einen guten Punkt eigentlich angesprochen weil das fand ich auch immer sehr faszinierend.
01:19:12: Du hast nicht nur diese Gruppierungen um dich rum sondern du unterstützt sie auch.
01:19:19: Also du nutzt die jetzt nicht nur damit das funktioniert, was funktionieren soll.
01:19:23: Sondern du bist dabei sehr unterstützend für die.
01:19:26: Das heißt aus meiner Sicht wie letztens bei dem Auftritt wo ich dich auch kurzfristig gefragt habe ob du einen Text mit dazu gibst und auf die Bühne kommst... Also man weiß wenn man dich fragt dann passiert irgendwas.
01:19:41: Auch wenn du in dem Moment keine Zeit hast sagst du dann aber hey ich könnte da vielleicht mal den und denen fragen der würde auch gut reinpassen.
01:19:47: oder Also es ist total faszinierend, so weiß ich auch wenn du schreibst dass ich zum meiste Zeit sage ja ich bin dabei.
01:19:55: Einfach weil jetzt auch eine Erfahrung ist.
01:19:57: Außer ich frag dich zwei Stunden vor.
01:20:03: Das
01:20:03: hat mich ganz gereicht.
01:20:06: Aber an sich wenn ich irgendwie die Möglichkeit habe gucke ich immer das sich irgendwie einfach erstens aus Erfahrung, was da passieren kann und was man so trifft an Leuten in Publikum.
01:20:20: Aber halt auch daran weil es eine Sicherheit gibt.
01:20:25: Und ich glaube das kennst du.
01:20:27: Das hast du wahrscheinlich mit den meisten Leuten zu tun.
01:20:30: So eine Sicherheit wird mit ihm schon funktionieren.
01:20:33: Also es geht irgendwie auf.
01:20:36: Irgendwie werden wir's beide hinbekommen oder mehrere Leute Ich mein, wird jetzt vielleicht für dich einander sein.
01:20:43: Du weißt du hast einen Jan und das funktioniert bei deinem neuen Projekt jetzt wo mit Ufmucke zusammenhängt.
01:20:49: dann aber du kennst die anderen nicht.
01:20:52: Aber du hast auf jeden Fall einer dabei mit dem es auf jeden fall funktioniert und der gut mit den andern kommunizieren kann auch und die Anderen kennt vielleicht ein paar davon.
01:21:01: Und ich glaube dass ist immer Die Riesensache und es ist Teil unseres Wesens, glaube ich als Menschen.
01:21:08: Dass wir Leute haben wo wir sagen okay das wird, dass der vertraue ich irgendwie so ein Vertrauen was er heutzutage oder gerade in der Zeit jetzt auch schwierig irgendwo ist weil volles mit egal ob weltlich gesehen oder jetzt hier im unserem Rahmen irgendwie viele Menschen gibt die nicht mehr vertrauen und dies und das und das lügt.
01:21:27: und da liegt und weiß Internet zeigt ja auch nur jeder lüge also Aber trotzdem Leute, um sich rumzuhaben, die nur dann so wo du dich ein bisschen fein lassen kannst irgendwo.
01:21:39: Wo du sagst okay das wird schon passen, dass wir passieren ich dem kann nicht vertrauen so auf die Art und Weise.
01:21:46: Und ich glaube das hatte ich ja auch immer irgendwie dann in neuste Situation mit reingebracht, wo du dir zum Teil wahrscheinlich zum größten Teil wohlgefühlt hast.
01:21:58: Zum anderen Teil gab es auch gestürmt momentan gerade das Rieh.
01:22:03: Aber ich glaube, der Punkt ist einfach und das finde ich ja eine gute Zusammenfassung.
01:22:14: Du kannst mich gleich noch mal korrigieren weil ich versuche nur das Gespräch jetzt irgendwie abzurunnen.
01:22:21: Es geht ein bisschen.
01:22:24: Es ist vollkommen in Ordnung wenn du Rückhalt hast.
01:22:26: Das heißt irgendein Job den du irgendwie machen kannst, dass du sicher bist.
01:22:30: Dass du dadurch dann kreativ einfach knalllos dein Ding machen kannst.
01:22:37: Kreativ vollkommen ordentlich austoben kannst.
01:22:39: Dass dich dann vielleicht dazu führt, dass Du neue Leute kennenlernst und mit dem Kontakt aufnimmst und einfach deinen Spektrum erweitert.
01:22:52: Und das ist glaube ich auch ein sehr gesundes Bild, wie man damit umgeht.
01:22:58: Also dass da ja vielmehr drinsteckt als nur die eine Sache und zwar ich habe die Idee ich setze umfertig sondern der herrscht ja viel mit um dieses ganze drum rum und ich glaube das ist dann ein gesunder Spektrum dahinter zu sagen, dass man sich sicher fühlt dass man dadurch kreativ sein kann und sich auf andere verlassen kann oder sich ein Feld aufbauen, wo man sich auf anderen verlassen können.
01:23:30: Also genau, da gibt es nicht viel zu ergänzen.
01:23:33: aber ich glaube der Punkt von Sicherheit und Vertrauen also sowohl in sich selbst als auch die Situation mit den Leuten arbeiten ist wahnsinnig wichtig um dann Um daraus die Freiheit zu gewinnen, wiederholen wir uns ein bisschen ab.
01:23:49: Es kommt immer noch einen Baustein dazu.
01:23:51: Aber
01:23:52: ich glaube das ist es tatsächlich.
01:23:54: Also diese Mischung macht's und ja genau... Man isst nicht alleine und des Gefühl gibt einem Aussicherheit.
01:24:02: also dass im Vernetzer so entsteht es.
01:24:09: Und ja!
01:24:09: Wir werden sehen wie sie sich in den nächsten Jahren entwickelt.
01:24:13: Man weiß es nie aber eine Sache weiss man Das zieht sich doch die Menschheitsgeschichte durch.
01:24:21: Menschen brauchen Geschichten und Menschen brauchen Bilder, Menschen brauchen Gefühle und Musik.
01:24:25: Und das war immer da – und das wird immer bleiben!
01:24:29: Die Art und Weise wird sich verändern und vielleicht muss man sich manchmal anpassen oder auch nicht.
01:24:34: Vielleicht müssen wir noch ganz andere Dinge machen in unserem Leben wie wir es jetzt vielleicht bedenken.
01:24:39: Aber wenn mir dieses Netz spinnst über das wir gerade gesprochen haben... Da bist du vielleicht irgendwann am Punkt, wo du sagst, kannst du alles kommen.
01:24:49: Das stimmt!
01:24:50: Und das ist es ja?
01:24:51: Und das finde ich eigentlich auch ein sehr guter Abschluss.
01:24:55: Meine Frage ist nur noch... Sehr gerne gibt's irgendwas der nächsten Zeit was man erwähnen kann und was passiert?
01:25:03: Ohja also es passieren viele Dinge
01:25:04: natürlich.
01:25:05: Also es ist auch hier eine Plattform.
01:25:08: Ich bin kein Werbungstyp aber ich gebe gern die Leuten, die da sind.
01:25:12: Die Plattform auch zu sagen das und das würde ich gerne irgendwie erwähnen um weil ich dahinter stehe.
01:25:20: Also es gibt verschiedene Dinge.
01:25:21: Ich werde jetzt in den.
01:25:24: Ende August geht es los habe ich eine Galerie der Stadt Tudlinge.
01:25:29: Das ist mein bisher größtes Ausstellungsprojekt auf jeden Fall Mit dem Riesenbild Und dann werden auch die Musikvideos ausgestellt.
01:25:40: So ein
01:25:40: bisschen so ein kleines Lebenswerk in sich, was du
01:25:43: jetzt erschaffen
01:25:44: hast.
01:25:44: Ja schon so ein bisschen, voll voll voll, aber auch mit neuen Sachen... Das ist natürlich für mich ein schön großes Ding.
01:25:50: Dann mein neuer Roman.
01:25:53: Neuer Kriminal-Roman, der spielt sicher eine große Rolle!
01:25:58: Dass er auch ein großes Kompliment bekommen, was ich nie gedacht hätte von meinem Vater.
01:26:03: Der ist im Urlaub gelesen und hat gesagt, es ist doch der Jere Wiers.
01:26:06: Ich habe mir das Buch gelesen.
01:26:07: Das ist superbuch!
01:26:09: Da kann schreiben der Junge?
01:26:11: Ja,
01:26:11: ich hab's super nett.
01:26:13: Das war echt toll.
01:26:14: Und ich glaube, das neue, das ist so ein bisschen ein Upgrade dazu.
01:26:18: Genau, d.h.
01:26:18: Donathaler Heimsuchung und erscheint am neunten September.
01:26:23: Dann werde ich im Herbst sehr viel lesen Und im kommende Jahr werden wahrscheinlich zwei bis drei, ne ziemlich sicher drei Theaterpremiere.
01:26:33: Ja wow!
01:26:34: Drei Stück?
01:26:35: Ne
01:26:36: und eins davon ist schon fertig ein Stück geschwertet dann zwei muss ich noch schreiben.
01:26:40: Genau also so insofern...
01:26:43: ...muss man immer aktuell bleiben.
01:26:45: Dinge
01:26:45: ärgelt.
01:26:46: Also deshalb, man kann sich gerne für meinen Newsletter eintragen.
01:26:51: Ah du hast dein Newsletter Den kann ich ja dann noch rein verlinken.
01:26:54: Das wäre sehr spitze.
01:26:56: Das ist wahrscheinlich das beste Tool, um es da nicht
01:26:58: zu machen.
01:26:59: Und dann gibt's noch von meiner Seite die Ufmucke-Konzerte.
01:27:04: Wir haben das Konzept Ufmuke.
01:27:06: Da sind wir beide mit dabei – Ben und Ronja und Arlett und Robert und Annie.
01:27:14: Wir sind sozusagen das Netz, es entstanden durchs KUKAF.
01:27:18: Es ist ein Kulturkastenfeind in Tuttling und wir haben sozusagen die Reihe Uffmucke erschaffen wo wir sozusagen Kultur in den ländlichen Raum schaffen.
01:27:29: Das heißt gegeben Konzerte in leer stehenden Wirtshäusern oder so gut wie leer stehnenden Wirthäusern Und da haben jetzt die ersten drei Termine auf jeden Fall safe Warte, warte.
01:27:44: Zweite... Hast du
01:27:45: gerade... Warte ich gucke schnell.
01:27:46: Da dürfen wir jetzt keine falsche Infos machen.
01:27:51: Warte.
01:27:53: So
01:27:53: einmal hier das erste Konzert ist, soll es einfach sagen?
01:27:57: Am zweiten Siebten mit Maxi Pongratz im Lamm in Städten.
01:28:02: Das zweite ist am neunzehnten siebten Zustra Im Ochsen-Neuhausen Obleck im Freilichmuseum und das dritte ist am zwanzigster achten Die Stangenbodenpartei oder die Stringbean-Party auf Kraftstein im Hofgut, Kraftstein.
01:28:18: Genau!
01:28:19: Das war sehr, sehr geil.
01:28:22: Hundert Prozent?
01:28:24: Dann bedanke ich mich vielmals, dass du teilt das Ganze und warst für die Eröffnung des ganzen Podcasts.
01:28:30: Thema für mich Und... Ich bin gespannt was noch kommt bei dir und ich bin immer... Was noch wir zusammengestalten werden mit anderen zusammen und was sich da ergibt.
01:28:44: Und ich wünschte auf jeden Fall alles Gute.
01:28:49: Hey, vielen Dank gleichfalls!
01:28:52: Also es ist tatsächlich... also Ich finde spannend wie sehr es mich emotionalisiert hat.
01:29:01: Und das zeigt dass es ein guter Ansatz ist
01:29:04: für
01:29:06: diese Dinge so zu sprechen.
01:29:07: Und sowas hat richtig Spaß gemacht.
01:29:10: Vielen
01:29:12: Dank.
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